raubfischmagazin
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Angeln in Thüringen

Alles Rechtliche für Raubfischangler in Thüringen an einer Stelle: die gesetzlichen Schonzeiten und Mindestmaße nach Landesrecht und die bekanntesten Reviere mit ihren gewässerspezifischen Regeln - quellenbelegt und mit Stand.

12 Arten geregelt
8 mit Schonzeit
4 Reviere

Angeln in Thüringen: Saalekaskade und Thüringer Wald

Thüringen ist ein Land der Talsperren und Gebirgsbäche. Im Osten staut sich die Saale zur mächtigen Saalekaskade mit der Bleilochtalsperre - dem flächengrößten Stausee Deutschlands - und der Hohenwartetalsperre. Diese tiefen, klaren Stauseen führen Aal, Barsch und Wels. Im Thüringer Wald fließen klare Forellenbäche wie die Schwarza, im Tiefland Aal-Flüsse wie die Unstrut und die Werra.

Fischereirechtlich gilt für den Aal ein Mindestmaß von 50 cm und eine Schonzeit vom 1. November bis 28. Februar. In den Stauseen fehlt der freie Aufstieg, weshalb der Aalbestand über Besatz gestützt wird. Für die Bachforelle gilt im Gebirge Schonmaß 30 cm. An den Trinkwassertalsperren kommen strenge Auflagen hinzu - Nacht-, Eis- und Bootsangeln sind dort teils ganz verboten.

Bewirtschafter ist überwiegend der Landesanglerverband Thüringen. Praktisch ist der Saalekaskade-Erlaubnisschein, der gleich mehrere Talsperren abdeckt - auch die stilleren Staustufen mit weniger Angeldruck.

Praktisch ist die Saalekaskade das Herzstück: tiefe, klare Stauseen, in denen Barsch und Aal an den Kanten und im Bereich der alten Flussläufe stehen. Wer es ruhiger mag, findet an den kleineren Staustufen und im Thüringer Wald deutlich weniger Angeldruck.

Diese Seite bündelt den landesrechtlichen Rahmen und die bekanntesten Reviere - von der Saalekaskade bis zum Thüringer-Wald-Bach.