Angeln in Berlin
Alles Rechtliche für Raubfischangler in Berlin an einer Stelle: die gesetzlichen Schonzeiten und Mindestmaße nach Landesrecht und die bekanntesten Reviere mit ihren gewässerspezifischen Regeln - quellenbelegt und mit Stand.
Angeln in Berlin: Großstadt am Wasser
Berlin ist eine Angelstadt: Havel und Spree weiten sich im Stadtgebiet zu großen Flussseen, dazwischen liegen bekannte Reviere wie der Große Müggelsee, der Große Wannsee und der Tegeler See. Sie führen kapitale Zander, Hecht, Barsch und Aal, dazu breitet sich der Wels in der Spree aus. Im Südosten verbindet die Dahme das Köpenicker Seengebiet mit der Spree - ein klassischer Aal-Wanderweg.
Fischereirechtlich regelt das Fischereiamt Berlin die Schonzeiten und Mindestmaße. Praktisch ist der zusammenhängende Zuschnitt der Gewässer: Eine einzige Karte deckt oft mehrere Seen und Flussabschnitte ab - die Köpenicker Karte etwa gilt für Dahme, Spree und Müggelsee zugleich. Für Aal und Zander besteht ein gemeinsames Tageslimit.
Nacht- und Bootsangeln sind auf vielen Berliner Gewässern gestattet, was gerade den nächtlichen Aal- und den Zanderansitz erleichtert. Bewirtschaftet werden die Gewässer über das Fischereiamt und die örtlichen Fischereivereine.
Praktisch ist Berlin auch ohne Boot gut zu beangeln: An den Ufern von Müggelsee, Tegeler See und den Havelseen finden sich zahlreiche frei zugängliche Stellen, und mit dem ÖPNV sind viele Reviere direkt erreichbar. Nacht- und Winterangeln erweitern die Saison zusätzlich.
Diese Seite bündelt den landesrechtlichen Rahmen und die bekanntesten Reviere - für ein Großstadtrevier, das mit einer Karte oft gleich ein ganzes Seennetz öffnet.