Forggensee
Der Forggensee ist der größte Stausee Bayerns - ein weiter, vom Lech gespeister See vor der Allgäuer Alpenkulisse. Im Sommer aufgestaut, stehen dann Barschschwärme an den Krautbänken, dazu Hecht und Zander. Warum man hier erst ab Mai auf Raubfisch angeln darf und was der Verein regelt.
- Typ
- Stausee
- Lage
- Ostallgäu bei Füssen (Schwaben)
- Bundesland
- Bayern
- Raubfischarten
- 4
Der Forggensee bei Füssen im Ostallgäu ist der größte Stausee Bayerns und einer der größten Speicherseen Süddeutschlands, gespeist vom Lech und bewirtschaftet vom Kreisfischereiverein Füssen. Als Speichersee wird er im Winter abgesenkt - deshalb ist das Raubfischangeln (Hecht, Zander) erst ab dem 1. Mai erlaubt, mit einer Saisonsperre vom 1. Januar bis 31. März und einem Tageslimit von zwei Edelfischen. Im sommerlichen Vollstau stehen zahlreiche Barschschwärme an den Krautbänken, Exemplare bis rund 50 cm werden gemeldet; Hauptzielfische sind Hecht, Zander, Barsch und Karpfen. Der Aal ist gelistet - da der See im Donau-System (Lech) liegt, gibt es keine gesetzliche Aal-Schonzeit (Mindestmaß 50 cm); Nachtangeln ist erlaubt und gilt als aussichtsreich.
Der größte Stausee Bayerns
Der Forggensee bei Füssen ist ein Speichersee der Superlative: der größte Stausee Bayerns und einer der größten Speicherseen Süddeutschlands, gespeist vom Lech und eingerahmt von der Allgäuer Alpenkulisse. Als Speichersee lebt er im Jahresrhythmus - im Winter wird er weitgehend abgelassen, im Sommer bis zum Rand aufgestaut. Genau dieser Rhythmus bestimmt das Angeln: Erst der sommerliche Vollstau macht ihn zum weiten Raubfischrevier mit ausgedehnten Krautbänken.
Welche Raubfische der Forggensee führt
- Der Barsch bildet im Sommer starke Schwärme an den Krautbänken - Exemplare bis rund 50 cm werden gemeldet.
- Der Hecht und der Zander zählen zu den Hauptzielfischen, sind aber erst ab Mai befischbar.
- Der Aal ist gelistet und ein aussichtsreiches Nachtziel.
Angeln am Forggensee
Bewirtschafter ist der Kreisfischereiverein Füssen, der den See professionell hegt. Die zentrale Regel: Wegen der Winterabsenkung beginnt das Raubfischangeln erst am 1. Mai (Saisonsperre 1. Januar bis 31. März), das Tageslimit liegt bei zwei Edelfischen. Im Sommer sucht man beim Spinnfischen die Krautbänke nach Barsch und Hecht ab; nachts lohnt der Aal.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Forggensee entscheidet die Saison: kein Raubfisch vor dem 1. Mai. Die gewässerspezifischen Angaben je Art stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Bayern. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein des Vereins.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Forggensee
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Hecht Schonzeit Bayern → | Hecht erst ab 01.05. (Saisonsperre 01.01.-31.03.) | siehe Erlaubnisschein (mind. 50 cm) | 2 Edelfische/Tag |
| Zander Schonzeit Bayern → | Raubfisch erst ab 01.05. (Saisonsperre 01.01.-31.03.) | siehe Erlaubnisschein (mind. 50 cm) | 2 Edelfische/Tag |
| Aal Schonzeit Bayern → | keine (Donau-Gebiet) | 50 cm | siehe Erlaubnisschein |
| Flussbarsch Schonzeit Bayern → | keine (Landeswert) | kein gesetzliches (vor Ort am Erlaubnisschein prüfen) | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Forggensee
- Hecht: Stausee mit Winterabsenkung; Raubfischangeln erst ab 01.05. Das konkrete Hecht-Schonmaß steht nur im Erlaubnisschein.
- Zander: Stausee mit Winterabsenkung; Zander zählt zu den Zielfischen, Raubfischfang erst ab 01.05.
- Aal: Größter Speichersee Süddeutschlands, vom Lech gespeist und vom Kreisfischereiverein Füssen bewirtschaftet. Aal ist als Fischart gelistet; Nachtangeln ist erlaubt und gilt als aussichtsreich auf Aal. Da der Forggensee im Donau-System (Lech) liegt, gibt es keine gesetzliche Aal-Schonzeit - maßgeblich sind Schonmaß (50 cm) und die Vereinsbestimmungen auf dem Erlaubnisschein.
- Flussbarsch: Größter Stausee Bayerns, im Sommer aufgestaut. Dann stehen zahlreiche Barschschwärme an den Krautbänken, Exemplare bis rund 50 cm werden gemeldet. Hauptzielfische Hecht, Zander, Barsch und Karpfen; professionelle Hege des KFV Füssen.
Die Regeln am Forggensee setzt Kreisfischereiverein Füssen. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Forggensee
Ab wann darf man am Forggensee auf Raubfisch angeln?
Erst ab dem 1. Mai. Weil der Forggensee ein Speichersee mit Winterabsenkung ist, gilt vom 1. Januar bis 31. März eine Saisonsperre; das gezielte Raubfischangeln auf Hecht und Zander beginnt am 1. Mai. Pro Tag dürfen zwei Edelfische entnommen werden. Das konkrete Hecht-Schonmaß steht auf dem Erlaubnisschein des Kreisfischereivereins Füssen.
Wie ist das Barschangeln am Forggensee?
Im sommerlichen Vollstau sehr gut: Dann stehen zahlreiche Barschschwärme an den Krautbänken, und Exemplare bis rund 50 cm werden gemeldet. Der See wird professionell vom Kreisfischereiverein Füssen gehegt. Hauptzielfische sind Hecht, Zander, Barsch und Karpfen - für den Barsch die Werte am Erlaubnisschein prüfen.
Gibt es am Forggensee eine Aal-Schonzeit?
Nein. Der Forggensee liegt im Donau-System (er wird vom Lech gespeist), und dort besteht für den Aal keine gesetzliche Schonzeit. Es gilt ein Mindestmaß von 50 cm sowie die Vereinsbestimmungen auf dem Erlaubnisschein. Nachtangeln ist erlaubt und gilt als aussichtsreich auf Aal.