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See · Fünfseenland (Oberbayern)

Ammersee

Der Ammersee ist der drittgrößte See Bayerns - ein produktiver Voralpensee im Fünfseenland mit ausgedehnten Flachwasserzonen, die Barsch und Hecht beste Bedingungen bieten. Was hier beißt und was man an den Schutzzonen beachten muss.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der Ammersee im Fünfseenland
Typ
See
Lage
Fünfseenland (Oberbayern)
Bundesland
Bayern
Raubfischarten
2
Das Wichtigste in Kürze

Der Ammersee im Fünfseenland südwestlich von München ist mit rund 47 km² Fläche und bis zu etwa 80 m Tiefe der drittgrößte Voralpensee Bayerns (nach Chiemsee und Starnberger See) und der nördlichste der bayerischen Voralpenseen. Er ist ein produktiver See mit ausgedehnten Flachwasserzonen und gilt als gutes Barschrevier; Barsch und Hecht sind ganzjährig befischbar. Bekannt ist der See auch für seine endemische Renke. Bewirtschafter ist die Fischereigenossenschaft Ammersee; eine öffentliche Gewässerordnung liegt nicht online vor, die Werte gelten verbindlich über den Erlaubnisschein (mindestens aber der Landeswert: Hecht-Schonzeit 15. Februar bis 30. April, Mindestmaß 50 cm). Wichtig sind die Fischereiverbotszonen - das NSG am Südufer, das Laichschongebiet Echinger Feld und der Bereich am Nordufer bei Stegen.

~47 km², bis 80 m
3. größter See Bayerns Voralpensee, Fünfseenland
Flachwasserzonen
gutes Barschrevier Barsch & Hecht ganzjährig
Schutzzonen
beachten NSG Südufer, Echinger Feld

Der drittgrößte See Bayerns

Der Ammersee ist mit rund 47 Quadratkilometern der drittgrößte Voralpensee Bayerns - nach dem Chiemsee und dem Starnberger See - und der nördlichste der bayerischen Voralpenseen. Bis zu 80 Meter tief, aber mit ausgedehnten Flachwasserzonen an den Ufern, verbindet er tiefes, klares Wasser mit produktiven Flachbereichen. Genau diese Mischung macht ihn zu einem der besseren Barsch- und Hechtgewässer des Fünfseenlands.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Barsch ist der Zielfisch Nummer eins - der See gilt als gutes Barschrevier, ganzjährig befischbar.
  • Der Hecht steht in den Flachwasserzonen und an den Krautkanten.
  • Daneben ist der Ammersee für seine endemische Renke bekannt.

Angeln am Ammersee

Bewirtschafter ist die Fischereigenossenschaft Ammersee; die Werte gelten über den Erlaubnisschein. Man sucht die Flachwasserzonen, Kanten und Krautfelder beim Spinnfischen auf Barsch und Hecht ab. Zentral sind die Fischereiverbotszonen - das NSG am Südufer, das Laichschongebiet Echinger Feld und der Bereich bei Stegen -, die man vor dem Angeln prüfen muss.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Ammersee gelten die Werte des Genossenschafts-Erlaubnisscheins und die Schutzzonen. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Bayern. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein der Fischereigenossenschaft.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Ammersee

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Hecht Schonzeit Bayern → siehe Erlaubnisschein siehe Erlaubnisschein (mind. 50 cm) -
Flussbarsch Schonzeit Bayern → keine (Landeswert) kein gesetzliches (Barsch nicht in der Schonmaß-Liste) siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Ammersee

  • Hecht: Keine öffentliche Gewässerordnung online - die Werte gelten verbindlich über den Erlaubnisschein der Genossenschaft, mindestens aber der Landeswert (15.02.-30.04. / 50 cm).
  • Flussbarsch: Produktiver Voralpensee mit ausgedehnten Flachwasserzonen - gutes Barschrevier, Barsch und Hecht ganzjährig befischbar. Fischereiverbotszonen beachten (NSG Südufer, Laichschongebiet Echinger Feld, Nordufer bei Stegen).
Bewirtschafter

Die Regeln am Ammersee setzt Fischereigenossenschaft Ammersee. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Ammersee

Ist der Ammersee ein gutes Barschgewässer?

Ja, der Ammersee gilt als gutes Barschrevier. Als produktiver Voralpensee mit ausgedehnten Flachwasserzonen bietet er Barsch und Hecht viel Nahrung und Struktur; beide sind ganzjährig befischbar. Man sucht die Flachwasserzonen, Kanten und Krautfelder ab. Für den Barsch gibt es kein Mindestmaß (er steht nicht in der Schonmaß-Liste).

Welche Schutzzonen gibt es am Ammersee?

Mehrere Fischereiverbotszonen: das Naturschutzgebiet am Südufer, das Laichschongebiet Echinger Feld und der Bereich am Nordufer bei Stegen. Diese Zonen sind vom Angeln ausgenommen und dienen dem Schutz von Laichgebieten und sensiblen Uferbereichen. Vor dem Angeln sollte man die aktuellen Grenzen dieser Zonen prüfen, die auf dem Erlaubnisschein bzw. bei der Fischereigenossenschaft ausgewiesen sind.

Wo bekommt man eine Angelkarte für den Ammersee?

Bei der Fischereigenossenschaft Ammersee, die den See bewirtschaftet. Eine öffentliche Gewässerordnung liegt nicht online vor - die verbindlichen Werte stehen auf dem Erlaubnisschein der Genossenschaft. Es gilt mindestens der bayerische Landeswert (Hecht-Schonzeit 15. Februar bis 30. April, Mindestmaß 50 cm). Die Schutzzonen sind zu beachten.