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See · Kreis Rendsburg-Eckernförde, Naturpark Westensee

Westensee

Der Westensee im gleichnamigen Naturpark hat einen herausragenden Ruf für Hecht und Barsch - rund 692 Hektar mit steilen Kanten, Flachwasserzonen und Schilf. Ein Bootsangel-Revier, in dem die Barsche ab Juni aufdrehen. Was hier beißt und was der LAV regelt.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der Westensee im gleichnamigen Naturpark mit Schilf- und Uferzonen
Typ
See
Lage
Kreis Rendsburg-Eckernförde, Naturpark Westensee
Bundesland
Schleswig-Holstein
Raubfischarten
2
Das Wichtigste in Kürze

Der Westensee im gleichnamigen Naturpark (Kreis Rendsburg-Eckernförde, südlich des Nord-Ostsee-Kanals) ist ein rund 692 Hektar großer See (629 ha Fischereirecht) - im Schnitt 6,1 m tief, bis 17,6 m, mit steilen Kanten, Flachwasserzonen und ausgedehnten Schilf- und Uferzonen. Bewirtschafter ist der Landesanglerverband Schleswig-Holstein (LAV-SH). Hecht und Barsch haben laut Bewirtschafter einen herausragenden Ruf: Ab Juni 'drehen' die Barsche auf und zeigen im Spätsommer sichtbare Oberflächenjagden; sie wachsen hier gut ab. Zentrale Sonderregel: Geangelt wird ausschließlich vom Boot (vor Ort mietbar), die Saison beginnt am 1. Mai. Als FFH- und Naturschutzgebiet gelten Abstandsregeln zu den Schilf- und Schutzzonen. Hecht und Zander sind geschont; der Barsch ist ohne Mindestmaß und in unbegrenzter Menge entnehmbar. Für den Aal gilt der Landeswert (50 cm).

692 ha, bis 17,6 m
Naturpark Westensee steile Kanten & Schilf
Hecht & Barsch top
herausragender Ruf Barsch-Jagden ab Juni
nur vom Boot, ab 1. Mai
FFH-Abstandsregeln Boot vor Ort mietbar

Ein Top-Revier im Naturpark Westensee

Der Westensee gibt dem umgebenden Naturpark seinen Namen - ein rund 692 Hektar großer See südlich des Nord-Ostsee-Kanals, im Schnitt 6,1 Meter tief, an den tiefsten Stellen bis 17,6 Meter. Steile Kanten, weite Flachwasserzonen und ausgedehnte Schilf- und Uferpartien gliedern das Gewässer. Eingebettet in ein FFH- und Naturschutzgebiet, ist er ein naturnahes, ruhiges Revier - und unter Anglern für seine Hechte und Barsche bekannt. Der herausragende Ruf beider Arten macht ihn zu einem der spannendsten Seen Schleswig-Holsteins.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Barsch dreht ab Juni auf - im Spätsommer mit sichtbaren Oberflächenjagden.
  • Der Hecht hat einen herausragenden Ruf und steht an den Schilfkanten.
  • Dazu kommen Zander und Aal (Landeswert 50 cm).

Angeln am Westensee

Bewirtschafter ist der Landesanglerverband Schleswig-Holstein. Geangelt wird ausschließlich vom Boot (vor Ort mietbar), die Saison beginnt am 1. Mai. Den Barsch sucht man mit Spinnfischen an den Kanten und im Flachwasser - im Spätsommer lohnt es, die Oberflächenjagden gezielt anzuwerfen. Den Hecht befischt man an den Schilfkanten. Als FFH-Gebiet gelten Abstandsregeln zu den Schilf- und Schutzzonen, die einzuhalten sind.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Westensee sind das Bootsangel-Gebot, der Saisonstart (1. Mai) und die FFH-Abstandsregeln zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Schleswig-Holstein. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein des LAV Schleswig-Holstein.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Westensee

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Aal Schonzeit Schleswig-Holstein → keine (Binnen-Landeswert) 50 cm siehe Erlaubnisschein
Flussbarsch Schonzeit Schleswig-Holstein → keine (belegt: nur Hecht und Zander geschont) kein gesetzliches (belegt: Barsch in unbegrenzter Menge entnehmbar, kein Maß) kein eigenes Barsch-Limit (siehe Erlaubnisschein)

Besonderheiten am Westensee

  • Aal: Rund 692 ha im Naturpark Westensee, südlich des Nord-Ostsee-Kanals. Bewirtschafter-Sonderregel: Angeln ausschließlich vom Boot, Saison ab 01.05.; FFH-/Naturschutzgebiet mit Abstandsregeln zu Schilf- und Schutzzonen. Aalvorkommen belegt; da die LAV-Seite den Aal nicht eigens auflistet, gilt der Landeswert - Details über den Erlaubnisschein prüfen.
  • Flussbarsch: Rund 692 ha (629 ha Fischereirecht), im Schnitt 6,1 m, bis 17,6 m tief, mit steilen Kanten, Flachwasserzonen und Schilf-/Uferzonen. Hecht und Barsch haben laut Bewirtschafter einen herausragenden Ruf - ab Juni 'drehen' die Barsche auf und zeigen im Spätsommer sichtbare Oberflächenjagden; Barsche wachsen hier gut ab. Angeln nur vom Boot (vor Ort mietbar).
Bewirtschafter

Die Regeln am Westensee setzt Landesanglerverband Schleswig-Holstein e.V. (LAV-SH). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Westensee

Warum ist der Westensee für Barschangler so interessant?

Hecht und Barsch haben am Westensee laut Bewirtschafter einen herausragenden Ruf. Besonders der Barsch macht den See attraktiv: Ab Juni 'drehen' die Barsche auf und zeigen im Spätsommer sichtbare Oberflächenjagden - man sieht die jagenden Schwärme im Flachwasser. Die Barsche wachsen hier zudem gut ab, kapitale Exemplare sind möglich. Der rund 692 Hektar große See mit seinen steilen Kanten und Flachwasserzonen bietet ideale Bedingungen; geangelt wird ausschließlich vom Boot.

Darf man am Westensee vom Ufer angeln?

Nein. Am Westensee gilt die Bewirtschafter-Sonderregel, dass ausschließlich vom Boot geangelt wird - Boote sind vor Ort mietbar. Die Saison beginnt am 1. Mai. Weil der See ein FFH- und Naturschutzgebiet ist, gelten außerdem Abstandsregeln zu den Schilf- und Schutzzonen, die man einhalten muss. Bewirtschafter ist der Landesanglerverband Schleswig-Holstein; die verbindlichen Werte stehen auf dem Erlaubnisschein.

Welche Fangregeln gelten am Westensee?

Hecht und Zander sind am Westensee geschont; der Barsch dagegen ist ohne Mindestmaß und in unbegrenzter Menge entnehmbar. Für den Aal gilt der Binnen-Landeswert von 50 cm. Zentrale Rahmenbedingungen sind das Bootsangel-Gebot, der Saisonstart am 1. Mai und die FFH-Abstandsregeln zu Schilf- und Schutzzonen. Die konkreten Werte für Hecht und Zander sowie weitere Details prüft man über den Erlaubnisschein des LAV Schleswig-Holstein.