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Fluss (Strom) · Elbabschnitt bei Lauenburg / Geesthacht, Nordufer = Schleswig-Holstein, Kreis Herzogtum Lauenburg

Elbe bei Lauenburg (Nordufer)

Die Elbe bei Lauenburg ist ein artenreicher Stromabschnitt - jährliche Befischungen weisen oft über 25 Fischarten nach. Der Wels wird hier zunehmend häufiger und bietet Ansitz- wie Spinnanglern neues Potenzial. Was den Abschnitt ausmacht und warum die Uferseite über das Fischereirecht entscheidet.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Typ
Fluss (Strom)
Lage
Elbabschnitt bei Lauenburg / Geesthacht, Nordufer = Schleswig-Holstein, Kreis Herzogtum Lauenburg
Bundesland
Schleswig-Holstein
Raubfischarten
1
Das Wichtigste in Kürze

Die Elbe bei Lauenburg ist ein artenreicher Stromabschnitt (jährliche Befischungen weisen oft mehr als 25 Arten nach); das Nordufer gehört zu Schleswig-Holstein (Kreis Herzogtum Lauenburg). Laut Landesangelverband SH werden Welse hier zunehmend häufiger und bieten zusätzliches Potenzial für Ansitz- und Spinnangler - Buhnenfelder und ruhigere Kolke sind die typischen Wels-Standplätze. Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom LAV Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Anglerverband Niedersachsen, am SH-Ufer örtlich auch von der Sportangler-Vereinigung Lauenburg. Wichtig: Erlaubt ist ausschließlich das Uferangeln (Bootsfischen nicht gestattet), Nachtangeln ist erlaubt. Je nach Uferseite gilt unterschiedliches Fischereirecht (Nordufer SH, Südufer Niedersachsen) - maßgeblich und bindend ist der Erlaubnisschein, dessen Bewirtschafter-Maße teils über die Landesordnungen hinausgehen.

über 25 Fischarten
artenreicher Strom Wels zunehmend häufiger
nur Uferangeln
kein Bootsfischen Nachtangeln erlaubt
Nord- vs. Südufer
unterschiedliches Recht Erlaubnisschein bindet

Ein artenreicher Stromabschnitt

Die Elbe bei Lauenburg zählt zu den artenreichsten Stromabschnitten des Nordens - jährliche Befischungen weisen hier oft mehr als 25 Fischarten nach. Das Nordufer gehört zu Schleswig-Holstein, gegenüber beginnt Niedersachsen. Prägend sind die Buhnenfelder, die die Strömung lenken und dahinter ruhigere Kolke schaffen. Genau dort setzt sich zunehmend der Wels fest: Laut Landesangelverband wird der Waller hier immer häufiger und eröffnet Ansitz- wie Spinnanglern ein neues Ziel.

Welche Raubfische der Fluss führt

  • Der Wels wird zunehmend häufiger - an Buhnenfeldern und in tieferen Kolken.
  • Dazu kommen Zander, Hecht und Barsch im artenreichen Strom.
  • Der Aal gehört als Elbe-Fisch zum Bestand.

Angeln an der Elbe bei Lauenburg

Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom LAV Schleswig-Holstein mit dem Anglerverband Niedersachsen, am SH-Ufer örtlich auch von der Sportangler-Vereinigung Lauenburg. Den Wels befischt man vom Ufer im Ansitz mit großem Köderfisch oder beim Spinnfischen an den Buhnen. Bootsfischen ist nicht gestattet, Nachtangeln erlaubt. Wichtig: Nord- und Südufer folgen unterschiedlichem Fischereirecht - der Erlaubnisschein bindet.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Elbe bei Lauenburg sind das Ufer-Gebot, die Uferseiten-Regel und die Bewirtschafter-Maße zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Schleswig-Holstein. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Elbe bei Lauenburg (Nordufer)

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Wels Schonzeit Schleswig-Holstein → keine (Landeswert) kein gesetzliches - maßgeblich ist der Erlaubnisschein (Bewirtschafter-Maße gehen teils über die Landesordnungen hinaus) siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Elbe bei Lauenburg (Nordufer)

  • Wels: Artenreicher Stromabschnitt (jährliche Befischungen weisen oft mehr als 25 Arten nach); laut LAV werden Welse zunehmend häufiger und bieten zusätzliches Potenzial für Ansitz- und Spinnangler. Buhnenfelder und ruhigere Kolke sind typische Wels-Standplätze. Ausschließlich Uferangeln (Bootsfischen nicht gestattet), Nachtangeln erlaubt. Achtung: je nach Uferseite unterschiedliches Fischereirecht (Nordufer SH, Südufer Niedersachsen) - Erlaubnisschein bindet.
Bewirtschafter

Die Regeln am Elbe bei Lauenburg (Nordufer) setzt Landesangelverband Schleswig-Holstein e.V. (LAV) gemeinsam mit dem Anglerverband Niedersachsen e.V. (AVN); am Nordufer/SH-Ufer örtlich auch Sportangler Vereinigung Lauenburg Elbe e.V.. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Elbe bei Lauenburg (Nordufer)

Wie ist der Welsbestand in der Elbe bei Lauenburg?

Laut Landesangelverband Schleswig-Holstein werden die Welse in diesem Stromabschnitt zunehmend häufiger und bieten Ansitz- wie Spinnanglern zusätzliches Potenzial. Der Abschnitt ist ohnehin artenreich - jährliche Befischungen weisen oft mehr als 25 Arten nach. Die Buhnenfelder und ruhigeren Kolke sind typische Wels-Standplätze; man befischt sie vom Ufer, denn Bootsfischen ist nicht gestattet.

Warum gilt an der Elbe bei Lauenburg je nach Uferseite anderes Recht?

Weil die Landesgrenze durch den Strom verläuft: Das Nordufer gehört zu Schleswig-Holstein, das Südufer zu Niedersachsen - und beide Länder haben eigene Fischereiordnungen. Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom LAV Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Anglerverband Niedersachsen, am SH-Ufer örtlich auch von der Sportangler-Vereinigung Lauenburg. Maßgeblich und bindend ist immer der Erlaubnisschein für die jeweilige Uferseite.

Darf man an der Elbe bei Lauenburg nachts und vom Boot angeln?

Nachtangeln ist erlaubt - das kommt dem Wels- und Aalansitz entgegen. Das Angeln vom Boot ist dagegen nicht gestattet: Erlaubt ist ausschließlich das Uferangeln. Man arbeitet also die Buhnenfelder und Kolke vom Ufer aus ab. Die Bewirtschafter-Maße können über die Landeswerte hinausgehen, deshalb ist der Erlaubnisschein die verbindliche Grundlage.