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Gewässer

Gewässer in Schleswig-Holstein

5 bekannte Raubfisch-Reviere in Schleswig-Holstein - jedes mit den gewässerspezifischen Schonzeiten, Mindestmaßen und Fanglimits des Bewirtschafters, die oft strenger sind als das Landesrecht.

Reviere in Schleswig-Holstein: Holsteinische Schweiz, Kanäle und Ostsee

Das Land zwischen den Meeren ist seenreich. In der Holsteinischen Schweiz reihen sich die klaren Seen aneinander: der Große Plöner See, der Dieksee, der Große Eutiner See, der tiefe Trammer See und der Ratzeburger See - Reviere für Hecht, Barsch, Zander und Aal. Dazu kommen Westensee, Wittensee, Einfelder See, Bordesholmer See und der tiefe Schaalsee.

Die großen Kanäle sind starke Wels-Gewässer: der Elbe-Lübeck-Kanal gilt als bester Wels-Kanal des Landes, der brackige Nord-Ostsee-Kanal als Aal-Revier. Auch die Trave und die naturnahe Wakenitz führen kapitale Waller, die Elbe bei Lauenburg und die Eider ergänzen die Flüsse.

Ein eigenes Kapitel ist die Küste: An der Ostseeküste Fehmarns watet man auf Meerforelle, und die Treene ist im Oberlauf ein Meerforellen- und Lachs-Aufwuchsgewässer.

Die Methoden wechseln mit dem Revier: In den tiefen Seen der Holsteinischen Schweiz lohnen Schlepp- und Spinnfischen auf Hecht und Zander, an den Kanälen der nächtliche Ansitz auf den Wels. An der Küste ist das Frühjahr (März und April) die beste Meerforellen-Zeit - man watet mit Blinker und Fliege an Riffen und Sandbänken entlang.

Bewirtschaftet wird über den Landesangelverband, Berufsfischer und örtliche Vereine; für die Küste braucht man den Küstenangelschein. Der Landesrahmen und der jeweilige Erlaubnisschein gelten immer zusätzlich.