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Fluss · Frankfurt am Main (Stadtstrecke)

Main bei Frankfurt

Der Main mitten durch Frankfurt ist ein unterschätztes Stadtrevier: Barsche an den Buhnen und Spundwänden, kapitale Welse und der Aal am Weg zur Nordsee. Warum man hier erst ab Juni mit Kunstködern angeln darf und was die Fischerzunft regelt.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der Main in Frankfurt mit Uferpromenade und Skyline
Typ
Fluss
Lage
Frankfurt am Main (Stadtstrecke)
Bundesland
Hessen
Raubfischarten
3
Das Wichtigste in Kürze

Die Frankfurter Main-Stadtstrecke wird von der Frankfurter Fischer- und Schifferzunft bewirtschaftet; auf der hessischen Mainseite gelten die Bestimmungen der Hessischen Fischereiverordnung, Gastkarten gibt es über die Zunft und hejfish.com. Der Main führt einen guten Barschbestand (an Buhnen, Spundwänden und Hafenbecken), kapitale Welse und - über den Rhein an die Nordsee-Abwanderungsroute angebunden - den Aal (Entnahmefenster 50 bis 70 cm). Die zentrale Sonderregel betrifft die Köder: Spinn- und Kunstköderfischen ist erst ab dem 1. Juni jedes Jahres gestattet, davor darf nur mit Naturköder gefischt werden; der Wels ist mengenmäßig unbegrenzt, aber bis 31. Mai nur mit Tauwurm erlaubt. Für die Raubfische Barsch, Hecht und Zander gilt ein Limit von drei Stück pro Tag (maximal zehn pro Woche); der Wels ist davon ausgenommen.

Kunstköder ab 1. Juni
Sonderregel davor nur Naturköder
Wels unbegrenzt
bis 31.5. nur Tauwurm faktische Laichschonung
3 Raubfische/Tag
Limit max. 10/Woche (Wels frei)

Der Main mitten durch die Stadt

Der Main durch Frankfurt ist ein echtes Großstadt-Flussrevier: eine schiffbare Stadtstrecke mit Uferpromenaden, Buhnen, Spundwänden und Hafenbecken vor der Skyline. Diese harten Kanten und Strömungsbrecher sind es, die den Fluss für den Raubfischangler interessant machen - hier sammeln sich Barsch, Wels und Aal. Über den Rhein ist der Main zugleich an die große Aal-Abwanderungsroute zur Nordsee angebunden.

Welche Raubfische der Main führt

  • Der Barsch steht an den Buhnen, Spundwänden und Hafenbecken - ein guter Bestand.
  • Der Wels erreicht kapitale Größen und darf mengenmäßig unbegrenzt entnommen werden.
  • Der Aal nutzt den Main als Teil des Abwanderungswegs über den Rhein.

Angeln am Frankfurter Main

Bewirtschafter ist die Frankfurter Fischer- und Schifferzunft; Gastkarten gibt es über die Zunft und hejfish.com, auf der hessischen Seite gilt die Hessische Fischereiverordnung. Die zentrale Regel: Spinn- und Kunstköderfischen erst ab 1. Juni - davor nur Naturköder, der Wels bis 31. Mai nur mit Tauwurm. Bis dahin ist der Fluss ein Naturköder- und Ansitz-Revier; ab Juni beginnt das Spinnfischen auf Barsch an den Buhnen.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Frankfurter Main entscheidet die Köder- und Saisonregel - kein Kunstköder vor dem 1. Juni. Die gewässerspezifischen Angaben je Art stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Hessen. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein der Fischerzunft.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Main bei Frankfurt

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Wels Schonzeit Hessen → keine (Landeswert) kein gesetzliches keine Stückzahlbegrenzung für Wels; aber Köderbeschränkung (siehe Hinweis)
Aal Schonzeit Hessen → 15.09.-01.03. (Landeswert) 50-70 cm (Entnahmefenster) siehe Erlaubnisschein
Flussbarsch Schonzeit Hessen → keine (Landeswert) kein gesetzliches Barsch zählt zur Tagesgrenze von 3 Raubfischen (max. 10/Woche)

Besonderheiten am Main bei Frankfurt

  • Wels: Bewirtschafter-Sonderregel: Der Wels-Fang ist mengenmäßig unbegrenzt, aber bis 31. Mai nur mit Tauwurm erlaubt. Spinnrute und Kunstköder sind erst ab 1. Juni jedes Jahres gestattet - eine faktische Frühjahrs-Schonung des Laichgeschäfts über die Ködervorgabe. Für Raubfische (Barsch, Hecht, Zander) gilt ein Limit von 3 Stück/Tag, max. 10/Woche; der Wels ist davon ausgenommen.
  • Aal: Die Frankfurter Fischer- und Schifferzunft bewirtschaftet den Main in Frankfurt; Gastkarten über die Zunft und hejfish.com. Auf der hessischen Mainseite gelten die Bestimmungen der Hessischen Fischereiverordnung. Spinn- und Kunstköderfischen ist erst ab 1. Juni gestattet, davor nur Naturköder. Der Main ist über den Rhein an dieselbe Aal-Abwanderungsroute angebunden.
  • Flussbarsch: Der Frankfurter Main führt einen guten Barschbestand; an Buhnen, Spundwänden und Hafenbecken stehen die Schwärme. Bei der Fischerzunft zählt der Barsch zur allgemeinen Raubfisch-Tagesgrenze von 3 Stück (max. 10 pro Woche); ein eigenes Barsch-Mindestmaß besteht nicht.
Bewirtschafter

Die Regeln am Main bei Frankfurt setzt Frankfurter Fischer- und Schifferzunft. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Main bei Frankfurt

Ab wann darf man im Frankfurter Main mit Kunstködern angeln?

Erst ab dem 1. Juni jedes Jahres ist das Spinn- und Kunstköderfischen gestattet - davor darf nur mit Naturköder gefischt werden. Auch der Wels darf bis zum 31. Mai nur mit Tauwurm befischt werden. Diese Ködervorgabe wirkt wie eine faktische Frühjahrs-Schonung des Laichgeschäfts. Das gezielte Raubfisch-Spinnfischen beginnt also erst im Frühsommer.

Wie sind die Fangregeln der Frankfurter Fischerzunft?

Für die Raubfische Barsch, Hecht und Zander gilt ein Tageslimit von drei Stück (maximal zehn pro Woche). Der Wels ist von dieser Stückzahlbegrenzung ausgenommen - er darf mengenmäßig unbegrenzt entnommen werden, unterliegt aber der Köderbeschränkung (bis 31. Mai nur Tauwurm). Ein eigenes Barsch-Mindestmaß besteht nicht; für den Aal gilt ein Entnahmefenster von 50 bis 70 cm.

Wo stehen die Barsche im Frankfurter Main?

Der Frankfurter Main führt einen guten Barschbestand; die Schwärme stehen an den Buhnen, Spundwänden und Hafenbecken der Stadtstrecke. Diese harten Kanten und Strömungsbrecher sind die klassischen Fluss-Barschplätze. Ab dem 1. Juni lässt sich hier mit kleinen Gummifischen und feinem Spinnfischen gut fangen.