Gewässer in Hessen
7 bekannte Raubfisch-Reviere in Hessen - jedes mit den gewässerspezifischen Schonzeiten, Mindestmaßen und Fanglimits des Bewirtschafters, die oft strenger sind als das Landesrecht.
Reviere in Hessen: Rhein-Main, Talsperren und Rhön-Bach
Hessen verbindet den warmen Ballungsraum mit den kühlen Mittelgebirgen. Im Rhein-Main-Gebiet stehen der Hessische Rhein und der Main bei Frankfurt als Aal- und Zanderströme, der Main bei Hanau als Wels-Revier mit Fischen von 120 bis 160 cm, und bei Wiesbaden-Schierstein jagt der Rapfen an der Strömungskante. Die tiefen Rhein-Main-Baggerseen wie der Langener Waldsee und der Ginsheimer Altrhein sind klassische Waller-Reviere.
Nordhessen ist Talsperren-Land: der Edersee, der Diemelsee und der Twistesee bieten Hecht, Zander, Barsch und Aal. Dazu kommen die Flüsse Fulda bei Kassel, Lahn bei Marburg, Werra bei Eschwege und Kinzig bei Hanau.
In der Rhön und im Bergland fließen Salmonidenstrecken wie die Fulda bei Welkers und die Haune, in denen die Bachforelle die Leitart ist.
Für den Aal gilt in Hessen ein Entnahmefenster von 50 bis 70 cm; viele Reviere sind auf Vereins- oder Zunftstrecken aufgeteilt. Der landesrechtliche Rahmen und der passende Erlaubnisschein gehören vor jeden Angeltag.