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Mittelgebirgs-Fließgewässer (Salmonidenbach) · Südlicher Pfälzerwald / Wasgau, zwischen Hinterweidenthal und Scheibenhardt (u.a. Dahn)

Wieslauter

Die Wieslauter ist ein naturnaher Pfälzerwald-Bach mit gutem Bachforellenbestand und ambitionierter Lachs-Wiederansiedlung. Was die Strecke ausmacht und welche Regeln der LFV Pfalz setzt.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Typ
Mittelgebirgs-Fließgewässer (Salmonidenbach)
Lage
Südlicher Pfälzerwald / Wasgau, zwischen Hinterweidenthal und Scheibenhardt (u.a. Dahn)
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Raubfischarten
1
Das Wichtigste in Kürze

Die Wieslauter im südlichen Pfälzerwald (Wasgau, zwischen Hinterweidenthal und Scheibenhardt, u.a. bei Dahn) ist ein naturnaher Mittelgebirgs-Salmonidenbach. Die Bachforelle ist der am häufigsten gefangene Fisch; dazu kommt Lachsbesatz im Rahmen der Wiederansiedlung - seit 2004 wurden über 200.000 Brütlinge eingesetzt. Für die Bachforelle gilt ein Schonmaß von 25 cm und eine Schonzeit vom 15. Oktober bis 15. März. Bewirtschafter ist der Landesfischereiverband Pfalz (Pächter, Lachs-Wiederansiedlung). Die Wieslauter ist nur mit Spinner, Blinker oder Fliege befischbar - Naturköder sind ausgeschlossen. Man befischt die Bachforelle an den Rauschen, Gumpen und hinter den Steinen des klaren Pfälzerwald-Bachs; Erlaubnisscheine gibt es über den LFV Pfalz.

naturnaher Pfälzerwald-Bach
Bachforelle häufigster Fisch Hinterweidenthal bis Scheibenhardt
Lachs-Wiederansiedlung
über 200.000 Brütlinge seit 2004 LFV Pfalz
nur Spinner/Blinker/Fliege
keine Naturköder Bachforelle 25 cm

Ein Lachs-Bach im Pfälzerwald

Die Wieslauter schlängelt sich durch den südlichen Pfälzerwald, den Wasgau, zwischen Hinterweidenthal und Scheibenhardt - ein naturnaher Mittelgebirgsbach mit klarem, kühlem Wasser. Die Bachforelle ist hier der am häufigsten gefangene Fisch, doch die Wieslauter ist mehr als ein Forellenbach: Sie ist Teil eines ambitionierten Lachs-Wiederansiedlungsprojekts, in dessen Rahmen seit 2004 über 200.000 Brütlinge eingesetzt wurden. Ein Bach mit Zukunft, den der Landesfischereiverband Pfalz behutsam bewirtschaftet.

Welche Fische die Wieslauter führt

  • Die Forelle - die Bachforelle - ist der häufigste Fang (Schonmaß 25 cm).
  • Der Lachs wird seit 2004 wiederangesiedelt und steht unter besonderem Schutz.
  • Der naturnahe Bach bietet ideale Bedingungen für die Salmoniden.

Angeln an der Wieslauter

Bewirtschafter ist der Landesfischereiverband Pfalz. Die Bachforelle befischt man mit dem Spinnfischen (Spinner, Blinker) oder dem Fliegenfischen - Naturköder sind ausgeschlossen. Für die Bachforelle gelten Schonmaß 25 cm und Schonzeit 15. Oktober bis 15. März; der Lachs-Nachwuchs ist zu schonen.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Wieslauter sind das Naturköder-Verbot (nur Spinner/Blinker/Fliege) und der Lachs-Schutz zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Rheinland-Pfalz. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Wieslauter

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Forelle Schonzeit Rheinland-Pfalz → 15.10.-15.03. (Bachforelle, Landeswert) 25 cm (Bachforelle, Landeswert) siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Wieslauter

  • Forelle: Naturnaher Pfälzerwald-Bach; die Bachforelle ist der am häufigsten gefangene Fisch, dazu Lachsbesatz im Rahmen der Wiederansiedlung (seit 2004 über 200.000 Brütlinge). Nur mit Spinner, Blinker oder Fliege befischbar; Erlaubnisscheine über den LFV Pfalz.
Bewirtschafter

Die Regeln am Wieslauter setzt Landesfischereiverband Pfalz e.V. (Pächter, Lachs-Wiederansiedlung). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Wieslauter

Welche Fische kann man in der Wieslauter fangen?

Die Bachforelle ist der am häufigsten gefangene Fisch in der Wieslauter. Dazu kommt Lachsbesatz im Rahmen der Wiederansiedlung - seit 2004 wurden über 200.000 Brütlinge eingesetzt. Der Lachs steht dabei unter besonderem Schutz. Gezielt beangelt wird die Bachforelle mit Spinner, Blinker oder Fliege (Naturköder sind ausgeschlossen). Für die Bachforelle gelten Schonmaß 25 cm und Schonzeit 15. Oktober bis 15. März. Bewirtschafter ist der Landesfischereiverband Pfalz.

Darf man an der Wieslauter mit Naturködern angeln?

Nein - die Wieslauter ist nur mit Spinner, Blinker oder Fliege befischbar. Naturköder sind ausgeschlossen. Diese Regel passt zum naturnahen Charakter des Pfälzerwald-Bachs und schützt den Bestand, gerade im Hinblick auf die Lachs-Wiederansiedlung. Man befischt die Bachforelle mit den erlaubten Kunstködern an den Rauschen und Gumpen. Für die Bachforelle gelten Schonmaß 25 cm und Schonzeit 15. Oktober bis 15. März; Erlaubnisscheine gibt es über den LFV Pfalz.

Gibt es in der Wieslauter Lachse?

Ja - die Wieslauter ist Teil eines Lachs-Wiederansiedlungsprojekts des Landesfischereiverbands Pfalz. Seit 2004 wurden über 200.000 Brütlinge eingesetzt. Der naturnahe Pfälzerwald-Bach bietet mit seinem klaren, kühlen Wasser gute Bedingungen für die jungen Lachse. Der Lachs steht unter besonderem Schutz; gezielt beangelt wird die Bachforelle (Schonmaß 25 cm). Die Wieslauter ist nur mit Spinner, Blinker oder Fliege befischbar.