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Talsperre · Ostthüringen, Landkreis Greiz (Thüringer Schiefergebirge)

Weidatalsperre

Die Weidatalsperre ist eine 93 Hektar große Trinkwassertalsperre im Thüringer Schiefergebirge mit Aal im Bestand. Der Trinkwasserschutz prägt hier das Angeln stärker als überall sonst - was erlaubt ist, was nicht und wie man den Aal trotzdem befischt.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Typ
Talsperre
Lage
Ostthüringen, Landkreis Greiz (Thüringer Schiefergebirge)
Bundesland
Thüringen
Raubfischarten
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Das Wichtigste in Kürze

Die Weidatalsperre in Ostthüringen (Landkreis Greiz, Thüringer Schiefergebirge) ist eine 93 ha große Trinkwassertalsperre mit sandigem Grund und flachen Schilf- und Seerosenzonen im Weida-Zulauf. Für den Aal gilt in Thüringen ein Mindestmaß von 50 cm und eine Schonzeit vom 1. November bis 28. Februar. Wegen des Trinkwasserschutzes gelten harte Sonderregeln: Nacht-, Eis- und Bootsangeln sind verboten - das schränkt gerade die klassische Aal-Nachtangelei ein, sodass man den Aal hier tagsüber und in der Dämmerung befischen muss. Die Vorsperre Pisselsmühle und das rechte Ufer sind Naturschutzgebiet und für die Fischerei gesperrt. Bewirtschafter ist der Anglerverein Weida und Umgebung; Gastkarten gibt es über den Verein.

93 ha Trinkwassertalsperre
Thüringer Schiefergebirge Schilf- & Seerosenzonen
Nacht/Eis/Boot verboten
Trinkwasserschutz Aal-Nachtangelei eingeschränkt
NSG-Sperrzonen
Vorsperre & rechtes Ufer Aal 50 cm, 01.11.-28.02.

Eine Trinkwassertalsperre für den Aal

Die Weidatalsperre im Thüringer Schiefergebirge (Landkreis Greiz) ist eine 93 Hektar große Trinkwassertalsperre - und das prägt hier alles. Sandiger Grund, flache Schilf- und Seerosenzonen im Weida-Zulauf und klares, geschütztes Wasser machen sie zu einem reizvollen Aalgewässer, doch der Trinkwasserschutz setzt enge Grenzen. Wer die harten Sonderregeln kennt, findet ein ruhiges, naturnahes Revier mit Aal im Bestand.

Welche Raubfische die Talsperre führt

  • Der Aal ist der Charakterfisch - über sandigem Grund und an den Schilf- und Seerosenzonen.
  • Dazu kommen Hecht, Barsch und Zander in der Talsperre.
  • Der Weida-Zulauf mit seinen Flachzonen ist der strukturreiche Teil.

Angeln an der Weidatalsperre

Bewirtschafter ist der Anglerverein Weida und Umgebung; Gastkarten gibt es über den Verein. Den Aal befischt man - anders als üblich - tagsüber und in der Dämmerung im Ansitz mit Tauwurm, da das Nachtangeln verboten ist. Ebenso verboten sind Eis- und Bootsangeln; die Vorsperre Pisselsmühle und das rechte Ufer sind als NSG gesperrt.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Weidatalsperre sind das Nacht-, Eis- und Bootsangelverbot sowie die NSG-Sperrzonen zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Thüringen. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Weidatalsperre

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Aal Schonzeit Thüringen → 01.11.-28.02. (Landeswert) 50 cm siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Weidatalsperre

  • Aal: 93 ha große Trinkwassertalsperre mit sandigem Grund und flachen Schilf- und Seerosenzonen im Weida-Zulauf. Wegen des Trinkwasserschutzes gelten harte Sonderregeln: Nacht-, Eis- und Bootsangeln sind verboten - das schränkt die klassische Aal-Nachtangelei ein. Die Vorsperre Pisselsmühle und das rechte Ufer sind Naturschutzgebiet und für die Fischerei gesperrt. Gastkarten über den Verein.
Bewirtschafter

Die Regeln am Weidatalsperre setzt Anglerverein Weida und Umgebung e.V.. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Weidatalsperre

Warum gelten an der Weidatalsperre so strenge Regeln?

Weil es sich um eine Trinkwassertalsperre handelt. Zum Schutz der Wasserqualität sind Nacht-, Eis- und Bootsangeln verboten. Das schränkt gerade die klassische Aal-Nachtangelei ein - man muss den Aal hier tagsüber und in der Dämmerung befischen. Zusätzlich sind die Vorsperre Pisselsmühle und das rechte Ufer als Naturschutzgebiet für die Fischerei gesperrt. Diese Auflagen sind bei der Planung des Angeltags unbedingt zu beachten.

Kann man an der Weidatalsperre nachts auf Aal angeln?

Nein - das Nachtangeln ist wegen des Trinkwasserschutzes verboten. Das ist eine echte Einschränkung, denn der Aal ist ein klassischer Nachtfisch. An der Weidatalsperre befischt man ihn deshalb tagsüber und vor allem in der Dämmerung, wenn er aktiv wird. Der sandige Grund und die flachen Schilf- und Seerosenzonen im Weida-Zulauf sind dabei die aussichtsreichen Bereiche. Es gelten Mindestmaß 50 cm und Schonzeit 1. November bis 28. Februar.

Welche Bereiche der Weidatalsperre sind gesperrt?

Die Vorsperre Pisselsmühle und das rechte Ufer sind Naturschutzgebiet und für die Fischerei gesperrt. Diese Zonen dienen dem Schutz der sensiblen Uferbereiche und dürfen nicht befischt werden. Zusammen mit dem Nacht-, Eis- und Bootsangelverbot ergibt sich ein enger Rahmen - wer an der Weidatalsperre angelt, sollte die befischbaren Uferabschnitte und die geltenden Zeiten genau kennen. Bewirtschafter ist der Anglerverein Weida und Umgebung.