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Baggersee · Bremen, Horn-Lehe (am Stadtwald)

Unisee (Stadtwaldsee)

Der Unisee - der Stadtwaldsee am Bremer Stadtwald - ist mit 29 Hektar Bremens größter Baggersee: tief, klar und bis zu 15 Meter tief. Ein vielseitiges Revier mit gutem Aal- und Barschbestand. Was hier beißt und welche Entnahmefenster der Sportfischer-Verein Bremen setzt.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der Unisee (Stadtwaldsee) am Bremer Stadtwald
Typ
Baggersee
Lage
Bremen, Horn-Lehe (am Stadtwald)
Bundesland
Bremen
Raubfischarten
2
Das Wichtigste in Kürze

Der Unisee (Stadtwaldsee) in Bremen-Horn-Lehe ist mit rund 29 ha Bremens größter Baggersee - ein tiefer, klarer grundwassergespeister See (bis 15 m) mit Aal, Barsch, Hecht, Zander, Wels, Karpfen und Schleie. Weil er grundwassergespeist und nicht tidebeeinflusst ist, betrifft ihn das Aalfangverbot der Unterweser nicht - es gilt die Gewässerordnung des Sportfischer-Vereins Bremen (SFV). Der SFV setzt strengere Werte als das Land: für den Aal ein Entnahmefenster von 45 bis 75 cm mit Schonzeit vom 1. Oktober bis 31. März und max. 3 Aalen pro Tag, für den Barsch ein Entnahmefenster von 25 bis 40 cm und eine erweiterte Raubfisch-Schonzeit vom 1. Januar bis 31. Mai. Die steilen Baggersee-Kanten sind klassische Standplätze für größere Barsche. An den Badestränden gilt vom 15. Mai bis 15. September Angelverbot; außerhalb der Badesaison ist das Angeln vom nicht motorisierten Boot erlaubt, Gastkarten sind erhältlich.

29 ha, bis 15 m
Bremens größter Baggersee tief und klar
Aal 45-75 cm, 3/Tag
SFV-Entnahmefenster kein Unterweser-Fangverbot
Barsch 25-40 cm
Entnahmefenster (SFV) Schonzeit 1.1.-31.5.

Bremens größter Baggersee

Der Unisee - offiziell Stadtwaldsee - liegt am Bremer Stadtwald in Horn-Lehe und ist mit rund 29 Hektar der größte Baggersee der Stadt. Anders als die flachen Weser-Altarme ist er ein tiefer, klarer Baggersee mit bis zu 15 Metern Tiefe und steilen Unterwasserkanten. Weil er aus dem Grundwasser gespeist wird und nicht unter Tideeinfluss steht, folgt er eigenen Regeln - und beherbergt ein breites Artenspektrum von Aal und Barsch über Hecht und Zander bis zu Wels, Karpfen und Schleie.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Aal ist ein Charakterfisch - mit eigenem Entnahmefenster (45-75 cm), da das Unterweser-Fangverbot hier nicht greift.
  • Der Barsch steht an den steilen Baggersee-Kanten - Entnahmefenster 25 bis 40 cm.
  • Dazu kommen Hecht, Zander und Wels im tiefen, klaren Wasser.

Angeln am Unisee

Bewirtschafter ist der Sportfischer-Verein Bremen; Gastkarten sind erhältlich. Den Aal fischt man im nächtlichen Ansitz mit Tauwurm, den Barsch an den steilen Kanten mit dem Gummifisch. Zu beachten sind die strengen SFV-Entnahmefenster (Aal 45-75 cm, Barsch 25-40 cm), die erweiterte Raubfisch-Schonzeit und das Angelverbot an den Badestränden vom 15. Mai bis 15. September. Außerhalb der Badesaison ist das Angeln vom nicht motorisierten Boot erlaubt.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Unisee sind die SFV-Entnahmefenster und das Badestrand-Angelverbot zentral - und die Tatsache, dass das Unterweser-Aalfangverbot hier nicht gilt. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Bremen. Verbindlich ist immer die aktuelle Gewässerordnung des Sportfischer-Vereins Bremen.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Unisee (Stadtwaldsee)

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Aal Schonzeit Bremen → 01.10.-31.03. (SFV Bremen) 45-75 cm (Entnahmefenster, SFV) max. 3 Aale/Tag (SFV Bremen)
Flussbarsch Schonzeit Bremen → 01.02.-15.05. (Landeswert Raubfisch-Schonzeit); beim Bewirtschafter SFV Bremen erweitert auf 01.01.-31.05. 15 cm (Landeswert); Bewirtschafter SFV Bremen setzt strenger ein Entnahmefenster 25-40 cm siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Unisee (Stadtwaldsee)

  • Aal: Tiefer, klarer Baggersee (29 ha, bis 15 m) mit Aal, Barsch, Hecht, Zander, Wels, Karpfen und Schleie. Als grundwassergespeistes Binnengewässer nicht tidebeeinflusst - das Unterweser-Aalfangverbot betrifft ihn nicht. Es gilt die SFV-Aalregel (Entnahmefenster 45-75 cm, Schonzeit 01.10.-31.03., max. 3/Tag). An den Badestränden Angelverbot 15.05.-15.09.; außerhalb der Badesaison Angeln vom nichtmotorisierten Boot erlaubt. Gastkarten erhältlich.
  • Flussbarsch: Mit 29 ha Bremens größter Baggersee, bis 15 m tief - die steilen Baggersee-Kanten und Sprünge sind klassische Standplätze für größere Barsche. Zielarten laut SFV: 'Aal, Barsch, Hecht, Zander, Wels, Karpfen, Schleie, und Weißfische'. An den Badestränden Angelverbot 15.05.-15.09. (Bojenkette); außerhalb der Badesaison Angeln vom nicht motorisierten Boot erlaubt.
Bewirtschafter

Die Regeln am Unisee (Stadtwaldsee) setzt Sportfischer-Verein Bremen e.V. (SFV Bremen). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Unisee (Stadtwaldsee)

Gilt am Unisee das Aalfangverbot der Unterweser?

Nein. Der Unisee ist ein grundwassergespeister, nicht tidebeeinflusster Baggersee - das Aalfangverbot der tidebeeinflussten Unterweser betrifft ihn deshalb nicht. Stattdessen gilt die Gewässerordnung des Sportfischer-Vereins Bremen mit einer eigenen, strengeren Aalregel: ein Entnahmefenster von 45 bis 75 cm, eine Schonzeit vom 1. Oktober bis 31. März und maximal 3 Aale pro Tag.

Welche Regeln gelten am Unisee für Barsch?

Der Sportfischer-Verein Bremen setzt für den Barsch ein Entnahmefenster von 25 bis 40 cm - nur Fische in dieser Spanne dürfen entnommen werden, kleinere und größere sind zurückzusetzen. Dazu gilt eine erweiterte Raubfisch-Schonzeit vom 1. Januar bis 31. Mai (strenger als der Bremer Landeswert). Die steilen Baggersee-Kanten und Sprünge des bis zu 15 m tiefen Sees sind klassische Standplätze für größere Barsche.

Darf man am Unisee überall angeln?

Nein - an den Badestränden gilt vom 15. Mai bis 15. September Angelverbot (Bojenkette). Außerhalb der Badesaison ist das Angeln vom nicht motorisierten Boot erlaubt. Der Unisee ist Bremens größter Baggersee und ein beliebtes Naherholungsziel am Stadtwald, weshalb Angeln und Badebetrieb räumlich und zeitlich getrennt sind. Gastkarten sind erhältlich.