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Fluss / Übergang zur Tideweser · Bremische Weser durch das Stadtgebiet (Überseestadt, Schlachte, Hafenbecken)

Bremische Weser (Stadtstrecke Bremen)

Die Bremische Weser mitten durch die Stadt - Überseestadt, Schlachte, Hafenbecken - ist ein Revier für den Rapfen: einen kräftigen Oberflächenjäger, der an Strömungskanten und Hafeneinfahrten jagt. Was den Stadtfluss ausmacht und welche Regeln das Fischeramt Bremen setzt.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Typ
Fluss / Übergang zur Tideweser
Lage
Bremische Weser durch das Stadtgebiet (Überseestadt, Schlachte, Hafenbecken)
Bundesland
Bremen
Raubfischarten
1
Das Wichtigste in Kürze

Die Bremische Weser durch das Stadtgebiet (Überseestadt, Schlachte, Hafenbecken) ist eine breite Stadt- und Tideweser mit Hafenbecken und Strömungskanten. Der Rapfen gehört zum belegten Bestand - ein dokumentierter Fang misst 67 cm, im Mindestmaß-Katalog des Fischeramts wird er mit 40 cm geführt. Als kräftiger Oberflächenjäger jagt der Rapfen an Strömungskanten und Hafeneinfahrten, wo er Kleinfisch an die Oberfläche treibt. Bewirtschafter ist das Fischeramt Bremen. Wichtig: In Bremen gilt für Hecht, Zander und Barsch eine Raubfisch-Schonzeit vom 1. Februar bis 15. Mai mit Spinnfischverbot - der Rapfen selbst ist davon nicht erfasst, sodass er auch im Frühjahr mit der Kunstköderrute befischt werden kann (das Spinnfischverbot der anderen Arten ist aber zu beachten).

Rapfen belegt (67 cm)
Oberflächenjäger Strömungskanten & Häfen
Mindestmaß 40 cm
Fischeramt-Katalog Stadt- und Tideweser
Raubfisch-Schonzeit
Rapfen nicht erfasst Hecht/Zander/Barsch 1.2.-15.5.

Ein Stadtfluss für den Rapfen

Die Bremische Weser zieht breit durch das Stadtgebiet - vorbei an der Überseestadt, der Schlachte und den Hafenbecken - und ist hier bereits Übergang zur Tideweser. Ein urbaner Strom mit Strömungskanten und Hafeneinfahrten, und genau das ist das Jagdrevier des Rapfens. Der kräftige Oberflächenjäger gehört zum belegten Bestand (ein Fang misst 67 cm) und treibt Kleinfisch an den Kanten und Einfahrten an die Oberfläche - ein spannendes Ziel für den Kunstköderangler mitten in der Stadt.

Welche Raubfische der Fluss führt

  • Der Rapfen ist der Charakterfisch - Oberflächenjäger an Strömungskanten und Häfen (Maß 40 cm).
  • Dazu kommen Zander, Hecht und Barsch (mit Schonzeit 1.2.-15.5.).
  • Der Wels und der Aal gehören zum Bestand der Tideweser.

Angeln an der Bremischen Weser

Bewirtschafter ist das Fischeramt Bremen. Den Rapfen befischt man mit schnell geführten Blinkern und oberflächennahen Kunstködern an den Strömungskanten und Hafeneinfahrten. Vorteil: Der Rapfen ist von der Bremer Raubfisch-Schonzeit (1.2.-15.5.) nicht erfasst - anders als Hecht, Zander und Barsch, für die in dieser Zeit ein Spinnfischverbot gilt.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Bremischen Weser sind das Rapfen-Mindestmaß (40 cm) und die Raubfisch-Schonzeit der anderen Arten zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Bremen. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Bremische Weser (Stadtstrecke Bremen)

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Rapfen Schonzeit Bremen → keine (Landeswert) 40 cm (Landeswert) siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Bremische Weser (Stadtstrecke Bremen)

  • Rapfen: Breite Stadt- und Tideweser mit Hafenbecken und Strömungskanten. Rapfen gehört zum belegten Bestand (dokumentierter Fang 67 cm; im Mindestmaß-Katalog des Fischeramts mit 40 cm geführt). Als kräftiger Oberflächenjäger jagt er an Strömungskanten und Hafeneinfahrten. Hinweis: In Bremen gilt für Hecht, Zander und Barsch eine Raubfisch-Schonzeit (1. Februar bis 15. Mai) mit Spinnfischverbot - der Rapfen selbst ist davon nicht erfasst.
Bewirtschafter

Die Regeln am Bremische Weser (Stadtstrecke Bremen) setzt Fischeramt Bremen. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Bremische Weser (Stadtstrecke Bremen)

Kann man in der Bremer Weser gezielt auf Rapfen angeln?

Ja - der Rapfen gehört zum belegten Bestand der Bremischen Weser (ein dokumentierter Fang misst 67 cm). Als kräftiger Oberflächenjäger jagt er an Strömungskanten und Hafeneinfahrten, wo er Kleinfisch aufscheucht. Man befischt ihn mit oberflächennah geführten Kunstködern - schnelle Blinker, Streamer oder kleine Wobbler. Im Mindestmaß-Katalog des Fischeramts wird er mit 40 cm geführt.

Gilt für den Rapfen die Bremer Raubfisch-Schonzeit?

Nein - die Bremer Raubfisch-Schonzeit vom 1. Februar bis 15. Mai mit Spinnfischverbot betrifft Hecht, Zander und Barsch, nicht aber den Rapfen. Der Rapfen ist von der Schonzeit nicht erfasst. Allerdings muss man beim Kunstköderangeln aufpassen, in dieser Zeit nicht gezielt die geschonten Raubfische zu befischen; das generelle Spinnfischverbot für diese Arten bleibt zu beachten.

Wo jagt der Rapfen in der Bremischen Weser?

An Strömungskanten und Hafeneinfahrten. Die breite Stadt- und Tideweser mit ihren Hafenbecken bietet dem Rapfen ideale Jagdreviere: Dort trifft strömendes auf ruhigeres Wasser, und der Oberflächenjäger treibt Kleinfischschwärme an die Oberfläche. Man erkennt jagende Rapfen oft am spritzenden Wasser. Bewirtschafter ist das Fischeramt Bremen, das die Erlaubnisscheine ausgibt.