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Fließgewässer (Salmonidengewässer) · Nordwest-Brandenburg, Prignitz; naturnahe Kiesstrecke zwischen Wolfshagen und Perleberg, mündet bei Wittenberge in die Elbe

Stepenitz (Wolfshagen bis Perleberg)

Die Stepenitz in der Prignitz ist eine Rarität: einer der wenigen naturnahen Kiesbäche Brandenburgs, 'Flusslandschaft der Jahre 2024/25', mit selbstreproduzierendem Bachforellenbestand. Eine Schaustrecke fürs Fliegenfischen. Was sie besonders macht und welche Regeln gelten.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Typ
Fließgewässer (Salmonidengewässer)
Lage
Nordwest-Brandenburg, Prignitz; naturnahe Kiesstrecke zwischen Wolfshagen und Perleberg, mündet bei Wittenberge in die Elbe
Bundesland
Brandenburg
Raubfischarten
1
Das Wichtigste in Kürze

Die Stepenitz zwischen Wolfshagen und Perleberg (Prignitz, Nordwest-Brandenburg) ist eines der wenigen naturnahen Fließgewässer Brandenburgs - ein naturnaher Kiesbach mit offenen Uferzonen, ausgezeichnet als 'Flusslandschaft der Jahre 2024/25'. Sie beherbergt einen selbstreproduzierenden Bachforellenbestand unter 38 Fischarten und ist Vorrang-Gewässer für die Lachs- und Meerforellen-Wiederansiedlung - eine Schaustrecke fürs Fliegenfischen in Brandenburg. Sie mündet bei Wittenberge in die Elbe. Für die Bachforelle gilt ein Schonmaß von 30 cm und eine Schonzeit vom 16. Oktober bis 15. April. Bewirtschafter ist der Landesanglerverband Brandenburg; zusätzlich zur Angelkarte ist die Salmo-Marke erforderlich.

naturnaher Kiesbach
Flusslandschaft 2024/25 38 Fischarten
selbstreproduzierende Bachforelle
Lachs-Wiederansiedlung Fliegenfischer-Schaustrecke
Bachforelle 30 cm
Schonzeit 16.10.-15.04. Salmo-Marke nötig

Ein naturnaher Kiesbach in der Prignitz

Die Stepenitz zwischen Wolfshagen und Perleberg ist eine Ausnahme in Brandenburg: einer der wenigen naturnahen Kiesbäche des Landes, ausgezeichnet als ‘Flusslandschaft der Jahre 2024/25’. Mit offenen Uferzonen, sprudelndem Kieswasser und einem selbstreproduzierenden Bachforellenbestand unter 38 Fischarten ist sie eine Schaustrecke fürs Fliegenfischen - und Vorrang-Gewässer für die Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle. Bei Wittenberge mündet sie in die Elbe.

Welche Fische die Stepenitz führt

  • Die Forelle - die Bachforelle - ist der Zielfisch, selbstreproduzierend (Schonmaß 30 cm).
  • Lachs und Meerforelle stehen als Wiederansiedlungsarten unter besonderem Schutz.
  • Unter den 38 Fischarten finden sich weitere Fließgewässerbewohner.

Angeln an der Stepenitz

Bewirtschafter ist der Landesanglerverband Brandenburg; zusätzlich zur Angelkarte ist die Salmo-Marke erforderlich. Gefischt wird die Bachforelle mit dem Fliegenfischen an den Kiesbänken und Uferzonen. Für die Bachforelle gelten ein Schonmaß von 30 cm und eine Schonzeit vom 16. Oktober bis 15. April; der Schutzstatus des Gewässers ist zu respektieren.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Stepenitz sind die Salmo-Marke, das Bachforellen-Schonmaß und der Schutzstatus zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Brandenburg. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Stepenitz (Wolfshagen bis Perleberg)

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Forelle Schonzeit Brandenburg → 16.10.-15.04. (Bachforelle, Landeswert) 30 cm (Bachforelle, Landeswert) siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Stepenitz (Wolfshagen bis Perleberg)

  • Forelle: Eines der wenigen naturnahen Fließgewässer Brandenburgs, 'Flusslandschaft der Jahre 2024/25'; naturnaher Kiesbach mit offenen Uferzonen. Selbstreproduzierender Bachforellenbestand unter 38 Fischarten; Vorrang-Gewässer für die Lachs- und Meerforellen-Wiederansiedlung. Schaustrecke fürs Fliegenfischen in Brandenburg.
Bewirtschafter

Die Regeln am Stepenitz (Wolfshagen bis Perleberg) setzt Landesanglerverband Brandenburg e.V. (LAVB); zusätzlich Salmo-Marke erforderlich. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Stepenitz (Wolfshagen bis Perleberg)

Was macht die Stepenitz zu einem besonderen Forellengewässer?

Sie ist eines der wenigen naturnahen Fließgewässer Brandenburgs - ein naturnaher Kiesbach mit einem selbstreproduzierenden Bachforellenbestand, was in Brandenburg selten ist. Ausgezeichnet als 'Flusslandschaft der Jahre 2024/25' und Vorrang-Gewässer für die Lachs- und Meerforellen-Wiederansiedlung, gilt sie als Schaustrecke fürs Fliegenfischen. Der Bestand umfasst 38 Fischarten. Für die Bachforelle gelten ein Schonmaß von 30 cm und eine Schonzeit vom 16. Oktober bis 15. April.

Was ist die Salmo-Marke an der Stepenitz?

Für das Angeln an der Stepenitz ist zusätzlich zur Angelkarte des Landesanglerverbands Brandenburg eine Salmo-Marke erforderlich. Sie ist eine gesonderte Berechtigung für die Salmonidenstrecke und trägt dem besonderen Schutzstatus des Gewässers Rechnung - als selbstreproduzierendes Bachforellengewässer und Vorrang-Strecke für die Lachs-Wiederansiedlung. Vor dem Angeln klärt man beim LAVB, wie man Karte und Salmo-Marke löst.

Darf man an der Stepenitz auf Lachs oder Meerforelle angeln?

Die Stepenitz ist Vorrang-Gewässer für die Lachs- und Meerforellen-Wiederansiedlung - diese Arten stehen unter besonderem Schutz und dienen dem Wiederaufbau der Wanderfischbestände. Gezielt beangelbar ist die Bachforelle (Schonmaß 30 cm, Schonzeit 16.10.-15.04.). Wegen des sensiblen Schutzstatus sind die Vorgaben des LAVB und die Salmo-Marke genau zu beachten; im Zweifel klärt man die aktuellen Bestimmungen vor dem Angeln.