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See · Lkr. Dahme-Spreewald/Oder-Spree, am Spreewald

Schwielochsee

Der Schwielochsee ist der größte natürliche See Brandenburgs: über zehn Kilometer lang, von der Spree durchflossen, warm und randvoll mit Fisch - über 20 Arten inklusive Wels. Was hier beißt, wo die Barsche stehen und warum man beim Kartenkauf auf den richtigen Seeteil achten muss.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der Schwielochsee - größter Natursee Brandenburgs am Spreewald
Typ
See
Lage
Lkr. Dahme-Spreewald/Oder-Spree, am Spreewald
Bundesland
Brandenburg
Raubfischarten
5
Das Wichtigste in Kürze

Der Schwielochsee südöstlich von Berlin am Rand des Spreewalds ist mit rund 13,3 km² (1.330 ha) der größte natürliche See Brandenburgs - über 10 km lang, von der Spree durchflossen, im Mittel etwa 8 m und maximal rund 14 m tief. Er ist flach, nährstoffreich und warm, hat ein starkes Weißfischaufkommen und dadurch gute Barschbestände; insgesamt leben über 20 Fischarten im See, darunter Hecht, Zander, Aal und Wels. Wichtig: Der See ist auf mehrere Pächter aufgeteilt - die Fischerei Klemm bewirtschaftet den südlichen Teil und angrenzende Spree-Strecken, andere Abschnitte gehören anderen Bewirtschaftern. Man löst die Karte deshalb genau zum gewünschten Seeteil. Für Aal und die übrigen Arten gelten die Brandenburger Landeswerte.

≈ 13,3 km²
Fläche größter Natursee Brandenburgs
bis 14 m
Tiefe Ø ~8 m, von der Spree durchflossen
> 20 Fischarten
Artenreichtum inkl. Hecht, Zander, Wels

Der größte Natursee Brandenburgs

Der Schwielochsee liegt südöstlich von Berlin am nordöstlichen Rand des Spreewalds und ist mit rund 13,3 Quadratkilometern (1.330 ha) der größte natürliche See Brandenburgs - über 10 km lang, von der Spree durchflossen und mit im Mittel etwa 8 m (maximal rund 14 m) eher flach. Diese Flachheit, die Nährstofffracht der Spree und die Wärme machen ihn zu einem der fischreichsten Gewässer der Mark - über 20 Fischarten sind hier zu Hause.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Hecht findet in den Wasserpflanzen-Dickichten beste Deckung und Beute.
  • Der Barsch steht an den Schilfkanten und den Spree-Ein- und -Ausläufen.
  • Der Zander nutzt die trüberen, tieferen Bereiche und die Strömung.
  • Der Aal profitiert von der guten Spree-Anbindung.
  • Der Wels ist im warmen Wasser fest vertreten.

Angeln am Schwielochsee

Die entscheidende Besonderheit ist die Aufteilung: Der See gehört mehreren Pächtern. Die Fischerei Klemm bewirtschaftet den südlichen Teil und angrenzende Spree-Strecken - für andere Abschnitte braucht man eine andere Karte. Man löst die Erlaubnis also passend zum Seeteil. Fürs Spinnfischen auf Hecht und Barsch sind die Schilfkanten und die Ein- und Ausläufe der Spree die ersten Adressen.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Schwielochsee gelten weitgehend die Brandenburger Landeswerte - entscheidend ist, die Karte zum richtigen Seeteil zu lösen. Die gewässerspezifischen Angaben je Art stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Brandenburg. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein des jeweiligen Pächters.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Schwielochsee

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Hecht Schonzeit Brandenburg → siehe Erlaubnisschein (Landeswert 01.02.-31.03.) siehe Erlaubnisschein (mind. 45 cm) -
Zander Schonzeit Brandenburg → siehe Erlaubnisschein (mind. 01.04.-31.05.) siehe Erlaubnisschein (mind. 45 cm) -
Wels Schonzeit Brandenburg → keine (Landeswert) kein gesetzliches siehe Erlaubnisschein
Aal Schonzeit Brandenburg → keine (Landeswert) 50 cm 3 Aale/Tag (Landeswert)
Flussbarsch Schonzeit Brandenburg → keine (Landeswert) kein gesetzliches siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Schwielochsee

  • Hecht: Größter natürlicher See Brandenburgs (rund 1.330 ha); guter Hechtbestand in den Wasserpflanzen-Dickichten.
  • Zander: Größter natürlicher See Brandenburgs; guter Zanderbestand.
  • Wels: Mit 1.330 ha der größte natürliche See Brandenburgs, über 10 km lang, an die Spree angebunden - warmes Gewässer mit über 20 Fischarten inklusive Wels. Durchschnittstiefe rund 8 m (max. 14 m). Bewirtschaftet von der Fischerei Klemm.
  • Aal: Mit ca. 1.330 ha größter natürlicher See Brandenburgs, an der Spree gelegen - gute Aal-Anbindung. Achtung: Der See ist auf mehrere Pächter aufgeteilt; die Fischerei Klemm bewirtschaftet den südlichen Teil und angrenzende Spree-Strecken, andere Abschnitte gehören anderen Bewirtschaftern. Karte exakt zum gewünschten Seeteil lösen. Aal im Artenspektrum, keine belegte Abweichung vom Landeswert.
  • Flussbarsch: Mit rund 1.300 ha größter Natursee Brandenburgs, von der Spree durchflossen; flach und nährstoffreich mit starkem Weißfischaufkommen und dadurch guten Barschbeständen. Schilfkanten und die Spree-Ein- und -Ausläufe sind die Barsch-Hotspots.
Bewirtschafter

Die Regeln am Schwielochsee setzt Fischerei Klemm. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Schwielochsee

Braucht man für den ganzen Schwielochsee eine Karte?

Nein - und genau das ist der Haken. Der Schwielochsee ist auf mehrere Pächter aufgeteilt: Die Fischerei Klemm bewirtschaftet den südlichen Teil und angrenzende Spree-Strecken, andere Abschnitte gehören anderen Bewirtschaftern. Man muss die Angelkarte deshalb exakt zum gewünschten Seeteil lösen, sonst angelt man auf der falschen Erlaubnis.

Wie ist der Barschbestand am Schwielochsee?

Gut. Der See ist flach, nährstoffreich und warm, mit starkem Weißfischaufkommen - beste Bedingungen für einen kräftigen Barschbestand. Die Barsch-Hotspots sind die Schilfkanten und die Spree-Ein- und -Ausläufe, an denen sich Futterfisch sammelt. Für den Barsch gilt kein gesetzliches Mindestmaß in Brandenburg.

Gibt es Welse im Schwielochsee?

Ja, der Wels gehört zu den über 20 Fischarten des Sees. Als warmes, nährstoffreiches und an die Spree angebundenes Gewässer bietet er dem Waller gute Bedingungen. Für den Wels gilt in Brandenburg weder Schonzeit noch Mindestmaß; die verbindlichen Bestimmungen stehen auf dem Erlaubnisschein des jeweiligen Pächters.