Gose-Elbe
Die Gose-Elbe ist ein ruhiger, tidefreier Elbe-Altarm in den Hamburger Vier- und Marschlanden - ein Binnengewässer, das vom Tidegeschehen abgekoppelt ist. Ein Revier zum Zupfen an Uferkanten und Krautfeldern. Was hier beißt und was der Anglerverband regelt.
- Typ
- Fluss (tidefrei)
- Lage
- Vier- und Marschlande, Bergedorf (Mündung Dove-Elbe bis Alte Twiete)
- Bundesland
- Hamburg
- Raubfischarten
- 2
Die Gose-Elbe ist ein ruhiger, abgetrennter Elbe-Altarm in den Vier- und Marschlanden bei Bergedorf, der von der Mündung der Dove-Elbe bis zur Alten Twiete reicht. Wie die Dove-Elbe ist sie vom Tidegeschehen abgekoppelt - ein Binnengewässer und deshalb nicht vom EU-Aalfangverbot 2026 betroffen. Der Anglerverband Hamburg nennt für die Gose-Elbe Karpfen, Schleie, Hecht, Zander, Barsch, Aal und Weißfische. Bewirtschaftet wird sie durch den Anglerverband Hamburg, befischbar für Mitglieder und Gastkarteninhaber - und nur vom nichtmotorisierten Boot. Für den Aal gilt ein Entnahmefenster von 45 bis 75 cm (max. 3/Tag), für den Barsch ein Fenster von 10 bis 35 cm (Fische über 35 cm zurücksetzen). Teilbereiche sind als Naturschutzgebiet vom Angeln ausgenommen - die genaue Abgrenzung ist vor dem Angeln zu prüfen.
Ein tidefreier Elbe-Altarm im Marschland
Die Gose-Elbe ist ein stiller Wasserlauf in den Hamburger Vier- und Marschlanden: ein abgetrennter Elbe-Altarm, der von der Mündung der Dove-Elbe bis zur Alten Twiete reicht und - wie die Dove-Elbe - vom Tidegeschehen abgekoppelt ist. Damit ist sie ein Binnengewässer, kein tidebeeinflusster Strom. Ruhig, flach und von Krautfeldern und Schilfkanten gesäumt, zieht sie sich durch die grüne Marschlandschaft östlich von Bergedorf - ein Revier für leises, feines Angeln vom Boot.
Welche Raubfische der Altarm führt
- Der Aal profitiert vom Binnenstatus - nicht vom EU-Aalfangverbot 2026 betroffen.
- Der Barsch steht an Uferkanten und Krautfeldern - Höchstmaß 35 cm.
- Dazu kommen Hecht, Zander, Karpfen und Schleie.
Angeln an der Gose-Elbe
Bewirtschafter ist der Anglerverband Hamburg; befischbar für Mitglieder und Gastkarteninhaber, und nur vom nichtmotorisierten Boot. Der ruhige Altarm eignet sich gut zum Zupfen kleiner Gummifische an den Uferkanten und Krautfeldern, etwa per Drop-Shot. Zu beachten sind das Barsch-Höchstmaß (35 cm), das Aal-Fenster (45-75 cm) und vor allem die als Naturschutzgebiet gesperrten Teilbereiche.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
An der Gose-Elbe sind der Binnenstatus (Aal), die Entnahmefenster und die NSG-Sperrzonen zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Hamburg. Verbindlich sind immer die Bestimmungen des Anglerverbands Hamburg.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Gose-Elbe
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Aal Schonzeit Hamburg → | keine (Landeswert) | 45-75 cm (Entnahmefenster) | max. 3 Aale/Tag (Landeswert) |
| Flussbarsch Schonzeit Hamburg → | keine (Landeswert) | Entnahmefenster 10-35 cm (Landeswert) | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Gose-Elbe
- Aal: Ruhiger, abgetrennter Elbe-Altarm, der in die Dove-Elbe mündet und wie diese vom Tidegeschehen abgekoppelt ist - Binnengewässer, nicht vom EU-Aalfangverbot 2026 betroffen. Aal neben Karpfen, Schleie, Hecht, Zander und Barsch im Bestand. Bewirtschaftung durch den Anglerverband Hamburg, befischbar für Mitglieder und Gastkarteninhaber; nur vom nichtmotorisierten Boot.
- Flussbarsch: Der Anglerverband nennt für die Gose-Elbe Karpfen, Schleie, Hecht, Zander, Barsch, Aal und Weißfische. Der ruhige Marschland-Elbarm wird nur mit nicht motorisierten Booten befischt und eignet sich gut zum Zupfen kleiner Gummifische an Uferkanten und Krautfeldern. Teilbereiche sind als Naturschutzgebiet vom Angeln ausgenommen. Barsche über dem Höchstmaß von 35 cm müssen zurückgesetzt werden.
Die Regeln am Gose-Elbe setzt Anglerverband Hamburg e.V. (Mitglieder + Gastkarten). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Gose-Elbe
Ist die Gose-Elbe vom EU-Aalfangverbot betroffen?
Nein. Die Gose-Elbe ist ein ruhiger, vom Tidegeschehen abgekoppelter Elbe-Altarm - also ein Binnengewässer. Das für 2026 verschärfte EU-Aalfangverbot betrifft die Meeres- und Küstengewässer sowie die tidebeeinflussten Bereiche, nicht die abgetrennten Binnenaltarme. Auf der Gose-Elbe bleibt der Aalfang deshalb nach den Binnenregeln möglich: Entnahmefenster 45 bis 75 cm, maximal 3 Aale pro Tag. Bewirtschafter ist der Anglerverband Hamburg.
Darf man auf der Gose-Elbe mit dem Motorboot angeln?
Nein, die Gose-Elbe wird ausschließlich vom nichtmotorisierten Boot befischt - also vom Ruder-, Paddel- oder Belly-Boot. Der ruhige Marschland-Altarm eignet sich damit gut zum Zupfen kleiner Gummifische an den Uferkanten und Krautfeldern. Befischbar ist er für Mitglieder des Anglerverbands Hamburg und für Gastkarteninhaber. Wichtig: Teilbereiche sind als Naturschutzgebiet vom Angeln ausgenommen.
Welche Fische leben in der Gose-Elbe?
Der Anglerverband Hamburg nennt für die Gose-Elbe Karpfen, Schleie, Hecht, Zander, Barsch, Aal und Weißfische. Der ruhige, tidefreie Elbe-Altarm mit seinen Uferkanten und Krautfeldern ist ein typisches Marschland-Gewässer. Für den Barsch gilt ein Entnahmefenster von 10 bis 35 cm - Fische über 35 cm sind zurückzusetzen; für den Aal ein Fenster von 45 bis 75 cm bei maximal 3 Aalen pro Tag.