Elbe im Stadtgebiet (Strom-Elbe)
Die Strom-Elbe im Hamburger Stadtgebiet ist ein Gezeitenrevier: ein tidegeprägter Abschnitt mit wechselnder Strömung, in dem sich die Barsche hinter Buhnen und Kribben sammeln. Was das Angeln im Rhythmus der Tide ausmacht und welche Schutzgebiete zu beachten sind.
- Typ
- Tidenfluss (Gezeitenabschnitt)
- Lage
- Hamburger Stadtgebiet, rechtes Elbufer von der Fähre Zollenspieker stromab bis zum Bereich Ruschorter Hauptdeich
- Bundesland
- Hamburg
- Raubfischarten
- 1
Die Strom-Elbe im Hamburger Stadtgebiet ist ein tidegeprägter Gezeitenabschnitt am rechten Elbufer, von der Fähre Zollenspieker stromab bis zum Bereich Ruschorter Hauptdeich. Der Anglerverband Hamburg führt hier unter anderem Barsch, Zander, Hecht, Rapfen und Aal. Als Gezeitenrevier mit wechselnder Strömung sammeln sich die Barsche gern an Strömungskanten und im ruhigeren Wasser hinter Buhnen und Kribben - man fischt im Rhythmus der Tide. Für den Barsch gilt das Hamburger Entnahmefenster von 10 bis 35 cm: Fische über 35 cm müssen zurückgesetzt werden, was die großen Laichbarsche schützt. Wichtig: Teile des Abschnitts liegen im Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe, wo in Röhricht- und Überflutungsbereichen Betretungs- und Angelverbote gelten.
Ein Barschrevier im Takt der Tide
Die Strom-Elbe im Hamburger Stadtgebiet ist ein tidegeprägter Gezeitenabschnitt am rechten Elbufer - von der Fähre Zollenspieker stromab bis zum Ruschorter Hauptdeich. Zweimal am Tag steigt und fällt hier das Wasser, und mit der wechselnden Strömung verlagern sich die Fische. Der Anglerverband Hamburg führt für den Abschnitt Barsch, Zander, Hecht, Rapfen und Aal. Der Barsch sammelt sich dabei gern im ruhigeren Wasser hinter Buhnen und Kribben - ein Revier, das man im Rhythmus der Gezeiten liest.
Welche Raubfische der Strom führt
- Der Barsch ist der Zielfisch - hinter Buhnen und Kribben (Entnahmefenster 10-35 cm).
- Dazu kommen Zander und Hecht an den Strömungskanten.
- Der Rapfen jagt oberflächennah, der Aal gehört zum Bestand.
Angeln an der Strom-Elbe
Bewirtschafter ist der Anglerverband Hamburg. Den Barsch sucht man mit dem Gummifisch und beim Spinnfischen hinter den Buhnen und Kribben - besonders in den Phasen um die Tidenkenterung, wenn die Strömung nachlässt. Zu beachten sind das Entnahmefenster (Barsche über 35 cm zurücksetzen) und die Angelverbote im Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
An der Strom-Elbe sind das Barsch-Entnahmefenster (10-35 cm) und die Schutzgebiets-Sperren zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Hamburg. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Elbe im Stadtgebiet (Strom-Elbe)
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Flussbarsch Schonzeit Hamburg → | keine (Landeswert) | Entnahmefenster 10-35 cm (Landeswert) | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Elbe im Stadtgebiet (Strom-Elbe)
- Flussbarsch: Der Anglerverband führt für die Strom-Elbe u.a. Barsch, Zander, Hecht, Rapfen und Aal. Als tidegeprägter Abschnitt mit wechselnder Strömung sammeln sich Barsche gern an Strömungskanten und im ruhigeren Wasser hinter Buhnen und Kribben. Teile liegen im Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe (Betretungs- und Angelverbote in Röhricht- und Überflutungsbereichen beachten). Barsche über 35 cm müssen zurückgesetzt werden.
Die Regeln am Elbe im Stadtgebiet (Strom-Elbe) setzt Anglerverband Hamburg e.V. (AV HH). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Elbe im Stadtgebiet (Strom-Elbe)
Wo stehen die Barsche in der Strom-Elbe?
Als tidegeprägter Abschnitt mit wechselnder Strömung sammeln sich die Barsche gern an Strömungskanten und im ruhigeren Wasser hinter Buhnen und Kribben. Dort finden sie Deckung vor der Strömung und Beutefisch, der von der Tide herangetragen wird. Man fischt sie im Rhythmus der Gezeiten - oft sind die Phasen um die Kenterung besonders fängig, wenn die Strömung kurz nachlässt.
Welches Maß gilt für Barsch in der Hamburger Elbe?
Für den Barsch gilt das Hamburger Entnahmefenster von 10 bis 35 cm: Nur Fische in dieser Spanne dürfen entnommen werden, Barsche über 35 cm müssen zurückgesetzt werden. Das schützt die großen, laichstarken Barsche und damit den Bestand. Der Anglerverband Hamburg führt für die Strom-Elbe neben dem Barsch auch Zander, Hecht, Rapfen und Aal.
Gibt es an der Strom-Elbe Angelverbote?
Ja. Teile des Abschnitts liegen im Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe. Dort gelten in den Röhricht- und Überflutungsbereichen Betretungs- und Angelverbote, um die sensiblen Lebensräume zu schützen. Wer an der Strom-Elbe angelt, sollte die Grenzen des Schutzgebiets kennen und die gesperrten Zonen meiden; die Details regelt der Anglerverband Hamburg.