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Gewässer

Gewässer in Hamburg

4 bekannte Raubfisch-Reviere in Hamburg - jedes mit den gewässerspezifischen Schonzeiten, Mindestmaßen und Fanglimits des Bewirtschafters, die oft strenger sind als das Landesrecht.

Reviere in Hamburg: Alster, Elbe und die Vier- und Marschlande

Der Stadtstaat ist ein Wasserlabyrinth. Mitten in der City liegt die Außenalster - ein weites Fluss-See-Becken mit gutem Barschbestand und einem Entnahmefenster, das die großen Barsche schützt. Prägend ist die Elbe: Als Strom-Elbe im Stadtgebiet ist sie ein tidegeprägtes Barsch- und Wels-Revier mit starkem Tidenhub und Buhnen.

Im Osten, in den Vier- und Marschlanden, liegen die ruhigen tidefreien Elbe-Nebenarme: die Dove-Elbe und die Gose-Elbe sind klassische Aal-Gewässer, ebenso die Bille, in der ein Aalprojekt läuft. Der Hohendeicher See ergänzt das Bild als tiefer Baggersee.

Wer in Hamburg gezielt angelt, richtet sich nach den Gezeiten. An der tidegeprägten Strom-Elbe fischt man Barsch und Zander an den Buhnen, wenn der Strom kehrt und das Wasser kurz steht; der Wels taucht dort als Beifang an den tiefen Kolken auf. In den ruhigen tidefreien Nebenarmen der Vier- und Marschlande dagegen ist die Nacht die Zeit des Aals, den man im Ansitz an Krautkanten und Schleusen fängt.

Für den Angler ist die entscheidende Linie die zwischen Tide- und Binnengewässer: Auf der tidebeeinflussten Strom-Elbe gelten andere Bedingungen als in den abgeschirmten Nebenarmen und Baggerseen. Der landesrechtliche Rahmen regelt die Arten, doch jedes Gewässer hat seine eigene Charakteristik - vom nächtlichen Aal-Ansitz an der Gose-Elbe bis zum Barsch-Spinnfischen an der Außenalster. Vor dem Angeln klärt man Erlaubnisschein und die jeweiligen Zonen.