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Tagebausee (geflutetes Restloch) · Bergwitz, Kemberg, Lutherstadt Wittenberg

Bergwitzsee

Der Bergwitzsee bei Kemberg ist ein klarer, grundwassergespeister Ex-Tagebausee mit Sandbänken, Steilkanten und Totholz - ein Barschrevier und ein noch wenig beangeltes Waller-Gewässer für Pioniere. Was hier beißt und was der Bergwitzer Angelverein regelt.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der klare Bergwitzsee bei Kemberg mit sandigem Ufer
Typ
Tagebausee (geflutetes Restloch)
Lage
Bergwitz, Kemberg, Lutherstadt Wittenberg
Bundesland
Sachsen-Anhalt
Raubfischarten
2
Das Wichtigste in Kürze

Der Bergwitzsee bei Bergwitz (Kemberg, Lutherstadt Wittenberg) ist ein gefluteter Braunkohle-Tagebau - rund 170 bis 172 Hektar groß, bis zu 18 Meter tief (im Mittel 5 bis 8 m), klar und grundwassergespeist. Der sandige Grund mit Sandbänken, Steilkanten und Totholz sowie die Flachwasserplateaus mit abfallenden Kanten prägen das Gewässer. Bewirtschafter ist der Bergwitzer Angelverein e.V. (Verbandsgewässer des LAV Sachsen-Anhalt); es gilt die Gewässerordnung des LAV. Der Barsch ist ausdrücklich im Artenspektrum, kein gesetzliches Mindestmaß (LAV-Gewässerordnung beachten). Der Wels ist stark vertreten - Ortstaucher berichten immer wieder von großen Exemplaren, doch es ist ein noch wenig beangeltes Waller-Revier, in dem man sich die Hotspots selbst erarbeiten muss. Boot und Echolot sind erlaubt, Schleppangeln mit einer Rute je Person gestattet, Nacht- und Bootsangeln ebenfalls. Für den Wels gilt die landesweite Schonzeit 15. Februar bis 30. Juni (Mindestmaß 70 cm).

172 ha, bis 18 m
klar, grundwassergespeist Sandbänke & Totholz
Waller-Revier für Pioniere
wenig beangelt Hotspots selbst erarbeiten
Boot & Echolot erlaubt
Schleppen 1 Rute/Person Nachtangeln erlaubt

Ein klarer Ex-Tagebau für Pioniere

Der Bergwitzsee bei Kemberg südlich der Lutherstadt Wittenberg ist ein gefluteter Braunkohle-Tagebau, der sich zu einem klaren, grundwassergespeisten See entwickelt hat: rund 172 Hektar, bis zu 18 Meter tief (im Mittel 5 bis 8 m). Sandiger Grund, Sandbänke, Steilkanten und Totholz gliedern das Gewässer, dazu Flachwasserplateaus mit abfallenden Kanten. Ein abwechslungsreicher, aber noch wenig beangelter See - ein Revier für Angler, die sich ihre Hotspots selbst erarbeiten wollen.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Barsch ist ausdrücklich im Artenspektrum - er jagt an den Plateaus und Kanten.
  • Der Wels ist stark vertreten, aber wenig beangelt - ein Pionier-Revier.
  • Dazu kommen Hecht und Zander im klaren Wasser.

Angeln am Bergwitzsee

Bewirtschafter ist der Bergwitzer Angelverein e.V. (Verbandsgewässer des LAV Sachsen-Anhalt); es gilt die LAV-Gewässerordnung. Den Barsch sucht man mit dem Gummifisch an den Sandbänken und Kanten, den Wels im Ansitz am Totholz und den Steilkanten. Boot und Echolot sind erlaubt, das Schleppangeln mit einer Rute je Person gestattet, Nacht- und Bootsangeln ebenfalls - ideal, um sich die verstreuten Hotspots zu erarbeiten.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Bergwitzsee gilt die Gewässerordnung des LAV Sachsen-Anhalt (Wels 70 cm, Schonzeit 15.02.-30.06.). Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Sachsen-Anhalt. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein des Bergwitzer Angelvereins.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Bergwitzsee

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Wels Schonzeit Sachsen-Anhalt → 15.02.-30.06. (Landeswert) 70 cm (Landeswert) siehe Erlaubnisschein
Flussbarsch Schonzeit Sachsen-Anhalt → keine (Landeswert) kein gesetzliches; es gilt die Gewässerordnung des LAV Sachsen-Anhalt - siehe Erlaubnisschein siehe Erlaubnisschein / LAV-Gewässerordnung

Besonderheiten am Bergwitzsee

  • Wels: Klarer, grundwassergespeister Ex-Tagebausee (rund 172 ha, bis 18 m tief) mit sandigem Grund, Sandbänken, Steilkanten und Totholz. Ortstaucher berichten immer wieder von Begegnungen mit großen Welsen - ein noch wenig beangeltes Waller-Revier für Pioniere, feste Hotspots muss man sich selbst erarbeiten. Nachtangeln und Bootsangeln sind erlaubt. Auch hier gilt die landesweite Wels-Schonzeit 15.02.-30.06.
  • Flussbarsch: Gefluteter Braunkohle-Tagebau, 170 ha, bis 18 m tief (Mittel 5-8 m). Barsch ausdrücklich im Artenspektrum; klares Wasser mit Flachwasserplateaus und abfallenden Kanten. Boot und Echolot erlaubt, Schleppangeln mit einer Rute je Person gestattet.
Bewirtschafter

Die Regeln am Bergwitzsee setzt Bergwitzer Angelverein e.V. (Verbandsgewässer des LAV Sachsen-Anhalt e.V.). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Bergwitzsee

Ist der Bergwitzsee ein gutes Barschgewässer?

Ja, der Barsch ist am Bergwitzsee ausdrücklich im Artenspektrum. Das klare, grundwassergespeiste Wasser mit seinen Flachwasserplateaus, abfallenden Kanten und Sandbänken bietet dem Barsch ideale Jagdgründe. Für den Barsch gilt kein gesetzliches Mindestmaß - es greift die Gewässerordnung des LAV Sachsen-Anhalt, die man dem Erlaubnisschein entnimmt. Boot und Echolot sind erlaubt, was das Absuchen der Kanten erleichtert.

Lohnt sich das Welsangeln am Bergwitzsee?

Der Bergwitzsee ist ein noch wenig beangeltes Waller-Revier für Pioniere. Ortstaucher berichten immer wieder von Begegnungen mit großen Welsen, doch feste Hotspots muss man sich selbst erarbeiten - es gibt hier kein etabliertes Waller-Wissen wie an bekannten Flüssen. Der klare Ex-Tagebau mit Steilkanten, Sandbänken und Totholz bietet dem Wels gute Strukturen. Nacht- und Bootsangeln sind erlaubt; für den Wels gilt die Landes-Schonzeit 15.02.-30.06. und ein Mindestmaß von 70 cm.

Darf man am Bergwitzsee vom Boot und mit Echolot angeln?

Ja. Am Bergwitzsee sind Boot und Echolot erlaubt, das Schleppangeln ist mit einer Rute je Person gestattet, und auch Nacht- und Bootsangeln sind möglich. Das macht den rund 172 Hektar großen, bis 18 m tiefen See gut befischbar - gerade weil man sich die Hotspots im wenig beangelten Gewässer selbst suchen muss. Bewirtschafter ist der Bergwitzer Angelverein e.V.; es gilt die Gewässerordnung des LAV Sachsen-Anhalt.