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Gewässer

Gewässer in Sachsen-Anhalt

8 bekannte Raubfisch-Reviere in Sachsen-Anhalt - jedes mit den gewässerspezifischen Schonzeiten, Mindestmaßen und Fanglimits des Bewirtschafters, die oft strenger sind als das Landesrecht.

Reviere in Sachsen-Anhalt: Elbe, Saale und die Tagebauseen

Zwei große Ströme prägen das Land. Die Elbe ist bei Magdeburg ein Aal- und bei Aken ein Wels-Strom mit Buhnenfeldern und Kolken. Die Saale liefert bei Halle Aal und bei Bernburg kapitale Welse in den tiefen Schleusenkolken.

Eine Besonderheit sind die gefluteten Tagebauseen des Mitteldeutschen Reviers: der Geiseltalsee und der Große Goitzschesee als große, tiefe Zander-Reviere, dazu der Bergwitzsee und der Muldestausee. Mit dem Süßen See gehört sogar ein natürlicher Salzsee dazu, und der Arendsee sowie der Barleber See ergänzen die Seenreihe.

Im Harz kippt der Charakter: Die Bode ist im Oberlauf ein wildes Forellen-Gebirgsgewässer und bei Deesdorf im Tiefland ein Aal-Fluss, während die Selke ein naturnaher Salmonidenbach im Naturschutzgebiet ist.

Bewirtschafter ist überwiegend der Landesanglerverband Sachsen-Anhalt; an den Tagebauseen können als Bergbaufolge noch Sperrzonen bestehen. Der landesrechtliche Rahmen und der jeweilige Erlaubnisschein gelten zusätzlich zu den Gewässer-Sonderregeln.