Zwenkauer See
Der Zwenkauer See ist mit rund 980 Hektar der größte See im Leipziger Neuseenland - ein gefluteter Braunkohle-Tagebau, seit 2020 allgemeines Angelgewässer. Ein weites Revier für Aal, Barsch und Große Maräne. Was hier beißt und was der Anglerverband Leipzig regelt.
- Typ
- Tagebausee
- Lage
- südlich von Leipzig, Leipziger Neuseenland
- Bundesland
- Sachsen
- Raubfischarten
- 2
Der Zwenkauer See südlich von Leipzig ist mit rund 980 Hektar der größte See im Leipziger Neuseenland - ein gefluteter Braunkohle-Tagebau, bis zu 43 m tief (im Schnitt 18 m), seit Juni 2020 allgemeines Angelgewässer. Bewirtschafter ist der Anglerverband Leipzig e.V. im Landesverband Sächsischer Angler (Gewässer-Nr. L06-138). Zielfische sind unter anderem Aal, Hecht, Barsch und die Große Maräne. Ohne natürlichen Aal-Aufstieg ist der Bestand besatzabhängig; Aalfang-Einschränkungen per Allgemeinverfügung sind möglich (Landeswert 50 cm, max. 2 Aale pro Tag). Für den Barsch gilt kein Mindestmaß, aber eine Fangbegrenzung von max. 5 Barschen je Kalendertag. Boots- und Nachtangeln sind erlaubt. Weil die LMBV den Wasserstand weiter anhebt, sind lokale Sperrzonen zu beachten - Erlaubnisschein und aktuelle Regeln prüft man beim Anglerverband Leipzig.
Der größte See im Neuseenland
Der Zwenkauer See südlich von Leipzig ist mit rund 980 Hektar der größte See im Leipziger Neuseenland - ein gefluteter Braunkohle-Tagebau, der seit Juni 2020 als allgemeines Angelgewässer offensteht. Mit bis zu 43 Metern Tiefe (im Schnitt 18 m) ist er ein tiefes, klares Gewässer mit weiten Freiwasserzonen und ausgeprägten Unterwasserkanten. Weil der See noch jung ist und die LMBV den Wasserstand weiter anhebt, verändern sich Ufer und Sperrzonen - ein Revier im Werden, das aber schon einen bestätigten Raubfischbestand trägt.
Welche Raubfische der See führt
- Der Barsch gehört zum Kernbestand - die Freiwasser- und Kantenbereiche sind typisches Barsch-Revier.
- Der Aal ist besatzabhängig, weil ein natürlicher Aufstieg fehlt.
- Der Hecht steht mit im bestätigten Bestand.
- Dazu kommt die Große Maräne als Freiwasserfisch.
Angeln am Zwenkauer See
Bewirtschafter ist der Anglerverband Leipzig e.V. (im Landesverband Sächsischer Angler). Den Barsch sucht man an den Kanten und im Freiwasser mit Gummifisch und Spinnködern, den Aal im nächtlichen Ansitz. Boots- und Nachtangeln sind erlaubt. Zu beachten sind das Barsch-Tageslimit (max. 5), die Aal-Regeln (50 cm, max. 2) und vor allem die lokalen Sperrzonen, die sich mit dem steigenden Wasserstand ändern können.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Zwenkauer See sind das Barsch-Tageslimit, die Aal-Regeln und die Sperrzonen zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Sachsen. Verbindlich sind immer der Erlaubnisschein und die aktuellen Bestimmungen des Anglerverbands Leipzig.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Zwenkauer See
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Aal Schonzeit Sachsen → | keine (Landeswert) | 50 cm | max. 2 Aale/Tag (LVSA) |
| Flussbarsch Schonzeit Sachsen → | keine (Landeswert - Barsch nicht in der Anlage der SächsFischVO) | kein gesetzliches (Landeswert) | max. 5 Barsch je Kalendertag (AVL-Fangbegrenzung); Details siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Zwenkauer See
- Aal: Gefluteter Tagebau südlich von Leipzig, seit Juni 2020 Allgemeines Angelgewässer. Zielfische u.a. Aal, Hecht, Barsch und Große Maräne. Ohne natürlichen Aal-Aufstieg besatzabhängig. Aalfang-Einschränkungen per Allgemeinverfügung möglich; Erlaubnisschein, Sperrzonen und Bootsregeln beim Anglerverband Leipzig prüfen.
- Flussbarsch: Mit rund 980 ha der größte See im Neuseenland, bis ca. 43 m tief (Schnitt 18 m). Boots- und Nachtangeln erlaubt. Barsch gehört zum bestätigten Kernbestand neben Hecht und Maräne; die weiten Freiwasser- und Kantenbereiche sind typisches Barsch-Revier. Wasserstand wird durch die LMBV weiter angehoben - lokale Sperrzonen beachten.
Die Regeln am Zwenkauer See setzt Anglerverband Leipzig e.V. (im LVSA), Gewässer-Nr. L06-138. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Zwenkauer See
Ist der Zwenkauer See ein gutes Barschgewässer?
Ja, der Barsch gehört neben Hecht und Großer Maräne zum bestätigten Kernbestand. Mit rund 980 Hektar ist der Zwenkauer See der größte See im Leipziger Neuseenland - die weiten Freiwasserbereiche und die Kanten des gefluteten Tagebaus sind typisches Barsch-Revier. Für den Barsch gilt kein Mindestmaß, aber eine Fangbegrenzung von maximal 5 Barschen je Kalendertag. Boots- und Nachtangeln sind erlaubt.
Welche Regeln gelten für den Aal am Zwenkauer See?
Der Aal unterliegt dem sächsischen Landeswert: Mindestmaß 50 cm, maximal 2 Aale pro Tag. Weil der Zwenkauer See als gefluteter Tagebau keinen natürlichen Aal-Aufstieg hat, ist der Bestand besatzabhängig. Der Anglerverband Leipzig kann per Allgemeinverfügung zusätzliche Aalfang-Einschränkungen erlassen - deshalb prüft man die aktuellen Bestimmungen vor dem Angeln beim Verband.
Muss man am Zwenkauer See auf Sperrzonen achten?
Ja. Der Wasserstand des Zwenkauer Sees wird durch die LMBV weiter angehoben, und der See ist erst seit Juni 2020 allgemeines Angelgewässer. Deshalb gibt es lokale Sperrzonen, die zu beachten sind. Auch die Boots- und Uferregeln können sich ändern. Erlaubnisschein, Sperrzonen und Bootsregeln prüft man beim Anglerverband Leipzig, bevor man ans Wasser geht.