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Talsperre (Trinkwasser-/Mehrzweck, tief, steiniger Grund) · Vogtland, östlich von Plauen bei Jocketa/Pöhl

Talsperre Pöhl

Die Talsperre Pöhl ist eine der bekanntesten Talsperren des Vogtlands - rund 387 Hektar tiefes, klares Wasser mit steinigem Grund und einem gefluteten Dorf als markanter Unterwasserstruktur. Ein starkes Barsch- und Zanderrevier. Was hier beißt und welche Sonderregeln gelten.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Die Talsperre Pöhl im Vogtland mit bewaldeten Ufern
Typ
Talsperre (Trinkwasser-/Mehrzweck, tief, steiniger Grund)
Lage
Vogtland, östlich von Plauen bei Jocketa/Pöhl
Bundesland
Sachsen
Raubfischarten
1
Das Wichtigste in Kürze

Die Talsperre Pöhl im Vogtland bei Jocketa, östlich von Plauen, ist eine rund 387 ha große, tiefe und klare Trinkwasser- und Mehrzweck-Talsperre mit steinigem Grund. Eine Besonderheit ist ein geflutetes Dorf unter Wasser, das markante Struktur bildet. Barsche rauben typischerweise im Mittelwasser über den Kanten, kapitale Zander stehen in der Tiefe. Bewirtschafter ist die Fischereigenossenschaft Plauen eG (Verbandsvertragsgewässer POE im LVSA-Bereich des AVS); die Stauhaltung liegt beim Zweckverband 'Talsperre Pöhl'. Wichtig ist die Sonderregel für den Barsch: ein Fanglimit von 10 Fischen pro Angeltag, davon höchstens 5 über 30 cm. Seit dem 3. April 2026 gilt eine neue Benutzungssatzung des Zweckverbands (die Vorsperren Thoßfell und Neuensalz sind gesondert geregelt) - vor dem Angeln prüfen.

~387 ha, tief & klar
Vogtland-Talsperre steiniger Grund
geflutetes Dorf
Unterwasserstruktur Barsch- & Zanderrevier
Barsch 10/Tag, max. 5 über 30 cm
Verbandsregel neue Satzung ab 3.4.2026

Eine klare Talsperre im Vogtland

Die Talsperre Pöhl bei Jocketa, östlich von Plauen, ist eine der bekanntesten Talsperren des Vogtlands - rund 387 Hektar tiefes, klares Wasser, das als Trinkwasser- und Mehrzweckspeicher dient. Der Grund ist steinig, das Ufer bewaldet, und unter der Oberfläche liegt ein beim Aufstau geflutetes Dorf, dessen Reste eine markante Struktur bilden. Diese Kombination aus Tiefe, Klarheit und Struktur macht die Sperre zu einem starken Barsch- und Zanderrevier.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Barsch raubt im Mittelwasser über den Kanten - Fanglimit 10/Tag (max. 5 über 30 cm).
  • Der Zander steht kapital in der Tiefe, oft an der Struktur.
  • Dazu kommen Hecht an den flacheren Kanten und rund um die Unterwasserstruktur.

Angeln an der Talsperre Pöhl

Den Fischbestand bewirtschaftet die Fischereigenossenschaft Plauen eG (Verbandsvertragsgewässer im LVSA-Bereich des AVS). Barsch und Zander sucht man mit dem Gummifisch und beim Vertikalangeln über den Kanten und der gefluteten Dorfstruktur. Zentral sind das Barsch-Fanglimit (10/Tag, max. 5 über 30 cm) und die seit dem 3. April 2026 gültige neue Benutzungssatzung des Zweckverbands; die Vorsperren Thoßfell und Neuensalz sind gesondert geregelt.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Talsperre Pöhl sind das Barsch-Fanglimit und die neue Benutzungssatzung 2026 zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Sachsen. Verbindlich sind immer der Erlaubnisschein und die aktuelle Benutzungssatzung.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Talsperre Pöhl

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Flussbarsch Schonzeit Sachsen → keine (Landeswert - Barsch nicht in der Anlage der SächsFischVO) kein gesetzliches (Landeswert) max. 10 Barsch je Angeltag, davon höchstens 5 über 30 cm (Verbandsregel)

Besonderheiten am Talsperre Pöhl

  • Flussbarsch: Rund 387 ha, tiefe klare Talsperre mit steinigem Grund; ein geflutetes Dorf unter Wasser bildet markante Struktur. Barsche rauben typischerweise im Mittelwasser über den Kanten, kapitale Zander in der Tiefe. Sonderregel: Barsch-Fanglimit 10/Tag (max. 5 über 30 cm); seit 03.04.2026 neue Benutzungssatzung des Zweckverbands beachten (Vorsperren Thoßfell und Neuensalz gesondert geregelt).
Bewirtschafter

Die Regeln am Talsperre Pöhl setzt Fischereigenossenschaft Plauen eG (Verbandsvertragsgewässer POE, LVSA-Bereich AVS); Stauhaltung Zweckverband 'Talsperre Pöhl'. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Talsperre Pöhl

Welches Barsch-Fanglimit gilt an der Talsperre Pöhl?

An der Talsperre Pöhl gilt für den Barsch ein Fanglimit von 10 Fischen pro Angeltag, davon höchstens 5 über 30 cm. Das begrenzt die Entnahme und schützt besonders die größeren Barsche. In der tiefen, klaren Talsperre rauben die Barsche typischerweise im Mittelwasser über den Kanten - man findet sie mit kleinen Gummiködern und beim vertikalen Fischen über der Struktur, unter anderem über dem gefluteten Dorf.

Stimmt es, dass in der Talsperre Pöhl ein Dorf unter Wasser liegt?

Ja - beim Aufstau wurde ein Dorf geflutet, dessen Reste heute unter Wasser liegen und eine markante Struktur bilden. Solche Unterwasserstrukturen sind für Raubfische ideale Standplätze: Kanten, Mauern und Fundamente bieten Deckung und ziehen Weißfisch und damit Barsch und Zander an. Zusammen mit dem steinigen Grund und den natürlichen Kanten macht das die tiefe, klare Talsperre zu einem strukturreichen Revier.

Was ändert sich 2026 an der Talsperre Pöhl?

Seit dem 3. April 2026 gilt eine neue Benutzungssatzung des Zweckverbands 'Talsperre Pöhl', die man vor dem Angeln kennen sollte. Die Vorsperren Thoßfell und Neuensalz sind dabei gesondert geregelt. Bewirtschafter des Fischbestands ist die Fischereigenossenschaft Plauen eG (Verbandsvertragsgewässer im LVSA-Bereich des AVS); die aktuellen Bestimmungen und das Barsch-Fanglimit stehen auf dem Erlaubnisschein.