Strelasund
Der Strelasund ist die brackige Meerenge zwischen Rügen und dem Festland bei Stralsund - ein bekanntes Hecht- und Zanderrevier im Übergang von Bodden und Ostsee. Was hier beißt und welche amtlichen Küstenregeln gelten.
- Typ
- Bodden (Küstengewässer)
- Lage
- Meerenge zwischen Rügen und Festland, bei Stralsund
- Bundesland
- Mecklenburg-Vorpommern
- Raubfischarten
- 2
Der Strelasund ist die Meerenge zwischen der Insel Rügen und dem Festland bei Stralsund - ein brackiges Küstengewässer und bekanntes Hecht- und Zanderrevier. Als Küstengewässer gelten die amtlichen Werte der Küstenfischereiverordnung Mecklenburg-Vorpommern (KüFVO), nicht das Binnenrecht: Der Hecht ist vom 1. März bis 30. April geschont (Mindestmaß 50 cm, dazu ein Hecht-Tageslimit nach KüFVO §9), der Zander vom 23. April bis 22. Mai. Als eigener Fischereibezirk führt der Strelasund für den Zander ein Sondermaß von 45 cm. Das Brackwasser der Meerenge mit seiner Strömung und den Übergängen zwischen Bodden und offener Ostsee macht ihn zu einem abwechslungsreichen Küstenrevier.
Die Meerenge zwischen Rügen und Festland
Der Strelasund trennt die Insel Rügen vom Festland und wird bei Stralsund von den beiden markanten Rügenbrücken überspannt. Es ist ein brackiges Küstengewässer im Übergang zwischen der Boddenlandschaft und der offenen Ostsee - mit Strömung, wechselnden Salzgehalten und einer Mischung aus flachen Buchten und tieferen Rinnen. Diese Vielfalt macht den Sund zu einem abwechslungsreichen Revier, in dem Hecht und Zander nebeneinander vorkommen.
Welche Raubfische der Sund führt
- Der Hecht steht in den flacheren, krautigen Buchten des Brackwassers.
- Der Zander ist die zweite Zielart - im eigenen Fischereibezirk mit Sondermaß 45 cm.
- Dazu kommen Barsch und, aus der Ostsee, weitere Küstenfische.
Angeln am Strelasund
Als Küstengewässer folgt der Strelasund der amtlichen Küstenfischereiverordnung M-V (KüFVO). Den Hecht fischt man in den Flachwasserbuchten und Krautkanten, den Zander an den tieferen Rinnen mit dem Gummifisch und beim Küstenangeln. Die Strömung und die Übergänge zwischen Bodden und Ostsee verlangen Ortskenntnis - der Sund ist ein Küstenrevier mit eigenen Gesetzmäßigkeiten.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Strelasund gelten die Küsten-Werte (Hecht 50 cm, Schonzeit 1.3.-30.4.; Zander 45 cm, 23.4.-22.5.). Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; einen Überblick zum Land geben die Schonzeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Verbindlich ist immer die aktuelle Küstenfischereiverordnung.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Strelasund
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Hecht Schonzeit Mecklenburg-Vorpommern → | 01.03.-30.04. | 50 cm | Hecht-Tageslimit (KüFVO §9) |
| Zander Schonzeit Mecklenburg-Vorpommern → | 23.04.-22.05. | 45 cm | - |
Besonderheiten am Strelasund
- Hecht: Brackwasser-Meerenge; bekanntes Hecht- und Zanderrevier.
- Zander: Eigener Fischereibezirk - 45 cm.
Die Regeln am Strelasund setzt Küstengewässer (KüFVO M-V). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Strelasund
Welche Fische kann man im Strelasund fangen?
Der Strelasund ist ein bekanntes Hecht- und Zanderrevier. Das brackige Wasser der Meerenge zwischen Rügen und dem Festland mit seiner Strömung und den Übergängen von Bodden zu offener Ostsee bietet beiden Arten gute Bedingungen. Der Hecht steht in den flacheren, krautigen Buchten, der Zander an den tieferen Rinnen und Kanten. Es gelten die amtlichen Küstenwerte der KüFVO.
Welches Mindestmaß gilt am Strelasund für Zander?
Als eigener Fischereibezirk führt der Strelasund für den Zander ein Sondermaß von 45 cm. Die Zander-Schonzeit läuft vom 23. April bis 22. Mai. Für den Hecht gilt ein Mindestmaß von 50 cm und eine Schonzeit vom 1. März bis 30. April. Die verbindlichen Werte regelt die Küstenfischereiverordnung Mecklenburg-Vorpommern.
Welche Regeln gelten am Strelasund?
Der Strelasund ist ein Küstengewässer - es gelten die amtlichen Werte der Küstenfischereiverordnung M-V (KüFVO), nicht das Binnenrecht. Der Hecht ist vom 1. März bis 30. April geschont (50 cm, mit Tageslimit nach §9), der Zander vom 23. April bis 22. Mai (45 cm). Für das Angeln in den Küstengewässern braucht man die entsprechende Angelberechtigung; vor dem Angeln die aktuellen amtlichen Werte prüfen.